FW-E: Ölverschmutzung auf dem Rhein-Herne-Kanal - Schifffahrt vorübergehend eingestellt
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 18:04 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSZur weiteren Erkundung wurde in der Frühphase ein Hubschrauber der Polizei eingesetzt. Hierbei konnte eine Verunreinigung zwischen dem Essener Stadthafen und der Stadtgrenze Oberhausen auf einer Strecke von etwa drei Kilometern festgestellt werden. Eine entnommene Wasserprobe bestätigte den Verdacht, dass es sich bei der Verunreinigung um Öl handelte.
Das vorrangige Ziel der weiteren Maßnahmen war es, eine Ausbreitung des Öls zu verhindern. Hierzu stimmte sich die Feuerwehr Essen eng mit dem Umweltamt der Stadt Essen ab. In diesem Zusammenhang wurde der Umweltalarmplan ausgelöst und der Schiffsverkehr vorübergehend eingestellt, um eine weitere Verteilung des Schadstoffes zu verhindern.
Im weiteren Einsatzverlauf brachten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes Essen mit einem Mehrzweckboot der Feuerwehr Essen spezielle Ölschlängel auf dem Kanal aus. Diese dienten dazu, die weitere Ausbreitung der Verunreinigung zu verhindern. Die Feuerwehr Oberhausen war ebenfalls mit einem Boot im Einsatz und sicherte den Bereich in Richtung der Stadtgrenze.
Der Versuch, den Schadstoff mithilfe von speziellem Ölvlies aufzunehmen, blieb ohne Erfolg. Nach den vorliegenden Erkenntnissen handelte es sich um Gasöl, das als Kraftstoff in der Schifffahrt eingesetzt wird. Durch die Sonneneinstrahlung hatte sich ein Teil des Stoffes bereits verflüchtigt, sodass eine Aufnahme der verbliebenen Rückstände mit dem eingesetzten Ölvlies nicht möglich war.
Nachdem die erforderlichen Maßnahmen abgeschlossen waren, konnte der Schiffsverkehr am frühen Abend wieder freigegeben werden.
Die Feuerwehr Essen war sieben Stunden mit dem Einsatzführungsdienst, einem Löschfahrzeug und einem Mehrzweckboot der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch das Technische Hilfswerk Essen, die Wasserschutzpolizei, das Umweltamt der Stadt Essen sowie die Feuerwehren Oberhausen und Bottrop.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Gewässerverunreinigung aufgenommen.
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Feuerwehr Essen
Lukas Bartoszak
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