FW Grevenbroich: VerdÀchtiger Kampfmittelfund bei Feldarbeiten in Grevenbroich-Langwaden Vier Personen vorsorglich in KrankenhÀuser gebracht
Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 18:19 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSDie EinsatzkrĂ€fte rĂŒckten mit zahlreichen KrĂ€ften zur Einsatzstelle aus. Vor Ort bestĂ€tigte sich der Verdacht, dass es sich bei dem Fund um eine Phosphorgranate aus einem frĂŒheren Krieg handeln könnte. Der Kampfmittelkörper war aufgerissen und entwickelte Rauch.
Um den Kontakt des Phosphors mit Sauerstoff zu unterbinden, legten die EinsatzkrĂ€fte auf dem Feld eine Erdgrube an. AnschlieĂend zogen sie den Gegenstand mithilfe eines EinreiĂhakens vorsichtig in die Grube und bedeckten ihn vollstĂ€ndig mit Erde. Die Fundstelle wurde markiert.
Ăber das Ordnungsamt der Stadt Grevenbroich wurde der KampfmittelrĂ€umdienst hinzugezogen. Dieser ĂŒbernahm anschlieĂend die Bergung des verdĂ€chtigen Kampfmittels.
Vier Personen, darunter ein Kind, wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst in KrankenhÀuser gebracht. Bei den Betroffenen handelte es sich um Familienangehörige beziehungsweise Mitarbeiter des landwirtschaftlichen Betriebs. Durch die medizinische Untersuchung sollte ausgeschlossen werden, dass sie durch möglicherweise freigesetzte PhosphordÀmpfe gesundheitliche SchÀden erlitten hatten.
Bereits in der FrĂŒhphase des Einsatzes konnte die Anzahl der EinsatzkrĂ€fte reduziert werden. EndgĂŒltig beendet wurde der Einsatz der Feuerwehr gegen 12:00 Uhr.
Im Einsatz waren zahlreiche KrĂ€fte der Einheiten Wevelinghoven, Gustorf-Gindorf, Kapellen, HĂŒlchrath, Neukirchen und der hauptamtlichen Wache.
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