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FW-NE: BombenentschÀrfung und 39 SturmeinsÀtze beschÀftigen Feuerwehr Neuss | Abschlussbericht - Stand: 24.10.2026 - 12:00 Uhr

Veröffentlicht am: 24.10.2026 um 12:21 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Neuss - Die EntschĂ€rfung zweier Weltkriegsbomben und anschließend zahlreiche SturmschĂ€den haben die Feuerwehr Neuss am Freitag, dem 23. Oktober 2026, und am darauffolgenden Samstag beschĂ€ftigt. Bislang wurden 39 sturmbedingte EinsĂ€tze verzeichnet. Ein deutlicher Schwerpunkt lag auf der Furth.
FW-NE: BombenentschÀrfung und 39 SturmeinsÀtze beschÀftigen Feuerwehr Neuss | Abschlussbericht - Stand: 24.10.2026 - 12:00 Uhr - Bild: presseportal.de

Bei Sondierungen an der Moselstraße waren am Freitagmorgen zwei FĂŒnf-Zentner-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. FĂŒr die EntschĂ€rfung mussten die Autobahnen A57 und A46 sowie weitere Straßen und Wege im Umfeld gesperrt werden. Um 15:00 Uhr begann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der EntschĂ€rfung. Um 15:45 Uhr stand fest: Beide Bomben waren erfolgreich entschĂ€rft.

Im weiteren Tagesverlauf sorgte die Sturmlage fĂŒr zahlreiche EinsĂ€tze im Stadtgebiet. UmgestĂŒrzte BĂ€ume, abgebrochene Äste, lose Dachteile und Werbeplakate sowie umgewehte BauzĂ€une beschĂ€ftigten die EinsatzkrĂ€fte bis in die Nacht und am Samstag. Neben der besonders betroffenen Furth lagen Einsatzstellen unter anderem in Reuschenberg, Grefrath und im Dreikönigenviertel. An zwei weiteren Einsatzstellen waren BĂ€ume auf Autos gefallen.

Am Linneplatz war ein Baum auf ein Haus gestĂŒrzt. Ein weiterer Baum drohte, ebenfalls auf das GebĂ€ude zu stĂŒrzen. Der Einsatz beschĂ€ftigte die Feuerwehr dort rund zwei Stunden.

Auch Verkehrswege waren betroffen: An der Klever Straße stĂŒrzte ein Baum auf eine Bahnstrecke. Auf der Autobahn A57 war die Feuerwehr insgesamt viermal gefordert. Die Anschlussstelle Reuschenberg musste in Fahrtrichtung Krefeld gesperrt werden, da dort weitere BĂ€ume umzustĂŒrzen drohten. Diese Sperrung ist inzwischen aufgehoben.

Zur BewĂ€ltigung der Sturmlage waren rund 80 EinsatzkrĂ€fte auf den Straßen der Stadt unterwegs. Neben den hauptamtlichen KrĂ€ften kamen die LöschzĂŒge Stadtmitte, Uedesheim, Norf, Rosellen, Holzheim, Grefrath und Furth zum Einsatz. Mehrere Einsatzstellen wurden gleichzeitig abgearbeitet. Die zentrale Koordination erfolgte ĂŒber den besetzten Lageraum, der seine Arbeit inzwischen beendet hat.

Die Feuerwehr Neuss bedankt sich bei allen beteiligten ehren- und hauptamtlichen EinsatzkrĂ€ften und Organisationen fĂŒr die Zusammenarbeit und den #EinsatzFĂŒrNeuss!

SturmschĂ€den, von denen eine akute Gefahr ausgeht, sollten weiterhin ĂŒber den Notruf 112 gemeldet werden. Zu beschĂ€digten BĂ€umen und losen Bauteilen bitte Abstand halten.

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