FW Norderstedt: Brand in Tiefgarage in der Berliner Allee - Drei Fahrzeuge vollstÀndig ausgebrannt, rund 70 EinsatzkrÀfte mehrere Stunden im Einsatz
05.07.2025 - 09:52:09 | presseportal.de
Noch wĂ€hrend der Anfahrt der ersten EinsatzkrĂ€fte ĂŒbermittelte die Leitstelle ergĂ€nzende Informationen: Eine Polizeistreife hatte vor Ort eine massive Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage festgestellt. ZusĂ€tzlich waren KnallgerĂ€usche aus dem Inneren zu hören, was auf eine dynamische Brandausbreitung und möglicherweise explodierende Fahrzeugteile hindeutete.
Nach dem Eintreffen der ersten KrĂ€fte vor Ort bestĂ€tigte sich die Lage umgehend. Aufgrund der vorgefundenen VerhĂ€ltnisse - dichter Rauch, starke WĂ€rmeentwicklung und eingeschrĂ€nkte Sicht - wurde das Einsatzstichwort zĂŒgig auf "Feuer gröĂerer Standard" (FEU G) erhöht. Dies hatte die Nachalarmierung weiterer Einheiten zur Folge, unter anderem der Freiwilligen Feuerwehr GlashĂŒtte, um eine umfassende BrandbekĂ€mpfung sicherzustellen und ausreichend Personal fĂŒr Atemschutztrupps bereitzustellen.
In der betroffenen Tiefgarage standen drei Pkw in Vollbrand. Der Angriff erfolgte parallel ĂŒber zwei unterschiedliche ZugĂ€nge zur Garage - sowohl ĂŒber die regulĂ€re Zufahrt als auch ĂŒber ein Nottreppenhaus. Insgesamt kamen drei handgefĂŒhrte Strahlrohre, davon zwei mit Druckluftschaum (Compressed Air Foam System, CAFS), zum Einsatz. Diese Löschtechnik eignet sich besonders fĂŒr EinsĂ€tze in geschlossenen RĂ€umen, da der Schaum eine gute Haftwirkung erzielt und die RĂŒckzĂŒndung effektiv unterbindet.
Die eingesetzten Trupps arbeiteten unter schwerem Atemschutz bei teils vollstÀndiger Nullsicht und hoher thermischer Belastung. Aufgrund der begrenzten Luftzirkulation in Tiefgaragen ist es dort hÀufig nicht möglich, WÀrme und Brandgase schnell abzuleiten - ein Umstand, der eine zusÀtzliche Herausforderung darstellte.
"Die besondere Herausforderung bei solchen BrĂ€nden ist die teils hohe Thermik, die in Tiefgaragen kaum abgefĂŒhrt werden kann, sowie die teils langen Angriffswege unter Nullsicht der eingesetzten Trupps", erklĂ€rte Einsatzleiter Fabian Wachtel.
Nach rund 45 Minuten intensiver BrandbekĂ€mpfung konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten sowie das gezielte KĂŒhlen der betroffenen Fahrzeugbereiche dauerten darĂŒber hinaus an.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden zusĂ€tzliche KrĂ€fte zur logistischen und technischen UnterstĂŒtzung nachgefordert. Die Freiwillige Feuerwehr Harksheide wurde mit dem Sonderalarm "Logistik" an die Einsatzstelle beordert. Ihre Aufgabe bestand unter anderem im Austausch kontaminierter Einsatzmittel, insbesondere der stark beanspruchten AtemschutzgerĂ€te und Schutzkleidung. Zudem wurde der Absetzcontainer-Dekontamination der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe hinzugezogen. Dieser ermöglicht eine vor Ort durchfĂŒhrbare Dekontamination der eingesetzten KrĂ€fte sowie die Vorbehandlung kontaminierter AusrĂŒstung.
Neben den Einheiten der Berufsfeuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren Garstedt, GlashĂŒtte, Harksheide und Friedrichsgabe mit insgesamt rund 70 EinsatzkrĂ€ften beteiligt. Der Einsatz wurde inklusive aller AufrĂ€um- und BelĂŒftungsmaĂnahmen gegen 06:45 Uhr beendet. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Ebenso kann zur Höhe des Sachschadens aktuell keine belastbare Aussage getroffen werden.
Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten KrĂ€ften fĂŒr das schnelle, koordinierte und professionelle Vorgehen, das eine weitere Ausbreitung des Brandes erfolgreich verhindern konnte.
RĂŒckfragen bitte an:
Feuerwehr Norderstedt
Telefon: 040-94360102
E-Mail: I-Dienst@norderstedt.de
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