Feuerwehr

FW-OLL: Gemeinsame Übung der Feuerwehren Cloppenburg und Großenkneten - Überörtliche Unterstützungseinheit trainiert für Großschadenslagen

08.05.2026 - 09:09:54 | presseportal.de

Großenkneten / Cloppenburg - Am Mittwochabend, den 06. Mai 2026, absolvierte die neu aufgestellte "Überörtliche Unterstützungseinheit Großenkneten" der Gemeindefeuerwehr Großenkneten ihre erste gemeinsame Einsatzübung. Ziel der Übung war das Trainieren komplexer Einsatzlagen bei Großschadensereignissen gemeinsam mit Kräften aus dem Landkreis Cloppenburg.

FW-OLL: Gemeinsame Übung der Feuerwehren Cloppenburg und Großenkneten - Überörtliche Unterstützungseinheit trainiert für Großschadenslagen - Foto: presseportal.de
FW-OLL: Gemeinsame Übung der Feuerwehren Cloppenburg und Großenkneten - Überörtliche Unterstützungseinheit trainiert für Großschadenslagen - Foto: presseportal.de

Treffpunkt der angekündigten, im Ablauf jedoch geheim gehaltenen Übung war um 18:00 Uhr das Feuerwehrhaus Ahlhorn. Dort sammelten sich die insgesamt fünf zur Einheit gehörenden Fahrzeuge mit ihren 35 Besatzungsmitgliedern. Jede der vier Ortsfeuerwehren der Gemeinde Großenkneten stellt hierfür ein Großfahrzeug, ergänzt durch ein Führungsfahrzeug der Feuerwehr Großenkneten.

Über Funk erhielten die Einsatzkräfte zunächst die Information über ein angenommenes Zugunglück im Bereich des Bahnhofs Cloppenburg. Genauere Details zur Lage waren zunächst nicht bekannt. Die Einheit machte sich daraufhin geschlossen auf den Weg. Während der Anfahrt wurde der genaue Übungsort konkretisiert und die Kräfte zum Übungsgelände "Areal 51" der Kreisfeuerwehr Cloppenburg geführt.

Dort stand ein ausrangierter Doppelstock-Personenwagen für die Übung zur Verfügung und bot die ideale Kulisse für die von Gemeindebrandmeister Sebastian Wolf vorbereitete Einsatzlage. Mehrere über den Wagon verteilte Übungspuppen mussten aus den Abteilen gerettet werden. Eine weitere Person befand sich unter dem Wagen und musste besonders schonend befreit werden.

Parallel dazu stellten weitere Einsatzkräfte durch den Aufbau eines dreifachen Löschangriffs den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.

Nach einer kurzen Nachbesprechung und Verschnaufpause folgte eine zweite anspruchsvolle Übungslage. Angenommen wurde ein Wohnungsbrand, bei dem sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden sollten. Kräfte der Feuerwehr Cloppenburg befanden sich bereits im Einsatz, die überörtliche Unterstützungseinheit wurde zur Verstärkung alarmiert.

Während der Menschenrettung kam es im Verlauf der Übung zu einem simulierten Atemschutznotfall: Ein eingesetzter Atemschutztrupp verunfallte im Kellergeschoss. Umgehend wurde ein Sicherheitstrupp zur Rettung der Einsatzkräfte eingesetzt. Die besondere Herausforderung bestand darin, dass sämtliche Atemschutzgeräteträger ohne Sicht arbeiten mussten. Ihnen wurde vor dem Betreten des Gebäudes mittels Folie die Sicht genommen, um realistische Einsatzbedingungen zu simulieren.

Auch diese Übungslage konnte erfolgreich und zur Zufriedenheit aller Beteiligten abgearbeitet werden.

Als Einsatzleiter fungierte Cloppenburgs Stadtbrandmeister Horst Lade. Die Gemeindefeuerwehr Großenkneten bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung sowie die Möglichkeit, die Übung auf dem hervorragend ausgestatteten Übungsgelände der Kreisfeuerwehr Cloppenburg durchführen zu können.

Zum Abschluss der Übung kamen die Einsatzkräfte beider Feuerwehren noch in kameradschaftlicher Runde bei Grillwurst und Getränken zusammen, bevor die Einheiten in ihre Feuerwehrhäuser zurückkehrten.

Hintergrund: Überörtliche Unterstützungseinheit

Die Idee zur Einrichtung sogenannter "Überörtlicher Unterstützungseinheiten" entstand im Zuge der Planung besonderer Einsatzszenarien, unter anderem für ein großes Logistikzentrum in Ahlhorn, sowie aus den Erfahrungen vergangener Großschadenslagen wie dem Schrottplatzbrand in Munderloh. Inzwischen haben alle Gemeindefeuerwehren im Landkreis Oldenburg entsprechende erweiterte Löschzüge benannt, die bei besonderen Einsatzlagen gezielt alarmiert werden können. Das Konzept stößt mittlerweile auch über die Landkreisgrenzen hinaus auf großes Interesse und wird in weiteren Kommunen im Bereich der Großleitstelle Oldenburger Land geprüft.

Rückfragen bitte an:

Matthias Witthöft
Pressesprecher Gemeindefeuerwehr Großenkneten
presse@gemeindefeuerwehr-grossenkneten.de

Pressestelle Kreisfeuerwehr Oldenburg
presse@kreisfeuerwehr-oldenburg.de
0173-4316794

Original-Content von: Kreisfeuerwehr Oldenburg übermittelt durch news aktuell

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