Feuerwehr

FW-OLL: Realbrandausbildung Kellerbrand: Feuerwehren der Gemeinde Wardenburg trainieren unter realen Bedingungen

Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 10:56 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Gemeinde Wardenburg - Unter realistischen Bedingungen haben die Ortswehren der Gemeinde Wardenburg am Samstag, den 07.11.2026 das richtige Vorgehen bei einem Kellerbrand geübt. Die Realbrandausbildung fand bei der Ortswehr Achtermeer statt. Beteiligt waren die Ortswehren Achtermeer und Littel sowie die Ortswehr Wardenburg. Insgesamt 24 Kameradinnen und Kameraden nutzten die Gelegenheit zur Erweiterung ihres Wissens im Brandübungscontainer. Die Ausbildung lief in zwei Gruppen. Die erste Gruppe übte vormittags von 8 bis 12 Uhr. Die zweite Gruppe folgte nachmittags von 13 bis 17 Uhr. Dazwischen gab es für alle ein gemeinsames Mittagessen.
FW-OLL: Realbrandausbildung "Kellerbrand": Feuerwehren der Gemeinde Wardenburg trainieren unter realen Bedingungen - Bild: presseportal.de

Zusätzlich verschafften sich acht Mitglieder des Feuerwehrausschusses vor Ort einen Eindruck von der Übungseinheit.

Rauchgase lesen und verstehen

Zu Beginn stand die Eingewöhnung. Die gesamte Gruppe beobachtete das Verhalten der Rauchgase. Im Fokus standen Farbe und Temperatur sowie das dynamische Verhalten. Daran lässt sich die Lage im Brandraum einschätzen.

Truppweises Vorgehen im Innenangriff

Im ersten Übungsdurchlauf standen die Türkontrolle und die direkte Brandbekämpfung im Vordergrund. Zusätzlich wurde die Ventilation über eine Fensteröffnung gezeigt und ausprobiert. Danach gingen jeweils Vierertrupps zur Brandbekämpfung in den Kellerraum vor. Trainiert wurden das Schlauchmanagement beim Zugang über den Treppenraum sowie das Vorgehen im Trupp. Dann kühlten die Trupps die Rauchgase herunter. Anschließend öffneten sie die Tür zum Brandraum und bekämpften den Brand.

"Die Realbrandausbildung bietet uns eine hervorragende Möglichkeit, unsere Einsatzkleidung unter realistischen Bedingungen - insbesondere bei extremer Hitze - kennenzulernen und Vertrauen in deren Schutzwirkung zu gewinnen. Ein besonderer Vorteil dieser Ausbildungseinheit ist, dass individuell auf die Teilnehmenden eingegangen werden kann. So bleibt ausreichend Zeit, um Fragen zu klären, verschiedene Situationen auszuprobieren und praktische Erfahrungen zu sammeln. Dadurch können wir uns bestmöglich auf die Herausforderungen und Anforderungen zukünftiger Einsatzsituationen vorbereiten." Sabrina Dilz, Gemeindeatemschutzbeauftragte

Sprühstrahl oder Vollstrahl? Zum Abschluss übten die Teilnehmenden verschiedene Szenarien. Dazu gehörten der Innenangriff mit Sprühstrahl und mit Vollstrahl sowie unterschiedliche Vorgehensweisen. So wurde die Temperaturentwicklung im Brand- und Vorraum anschaulich. Entscheidend für den Löscherfolg ist weniger das Strahlrohr an sich. Wichtiger sind die gewählte Durchflussmenge und die Einstellung am Strahlrohr.

"Beim truppweisen Vorgehen können die Kameradinnen und Kameraden den Innenangriff so üben, wie er im Einsatz abläuft. Das erhöht die Sicherheit der Angriffstrupps." Sven Bonhagen, Gemeindepressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Wardenburg

Dank an die Unterstützer

Eine Realbrandausbildung dieser Art ist enorm aufwendig. Sie ist nur mit entsprechenden Ausbilderinnen und Ausbildern möglich. Dazu kommen die Gemeinde- und Ortsatemschutzbeauftragten sowie die Unterstützung durch Gemeinde und Gemeinderat. Auch aus der Region gab es Hilfe. Die Firma Dynapac und der Landwirt Dirk Barelmann stellten Palettenholz für die Brandstellen zur Verfügung. Der Bäcker Meyer versorgte alle Teilnehmenden mit dem Mittagessen. Die Gemeindefeuerwehr dankt allen Unterstützern sowie den Ausbilderinnen und Ausbildern. Der Dank gilt auch den Atemschutzbeauftragten und den Teilnehmenden für ihren Einsatz an diesem Tag.

Rückfragen bitte an:

Sven Bonhagen
Gemeindepressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde
Wardenburg
presse.feuerwehr@wardenburg.de

Pressestelle Kreisfeuerwehr Oldenburg
presse@kreisfeuerwehr-oldenburg.de
0173-4316794

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