Feuerwehr, Brand

FW-ROW: Mobilheim in Lauenbrück in Vollbrand - Drei Verletzte und schwierige Löschwasserversorgung

Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 21:00 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Lauenbrück - Am Dienstagabend gegen 17:30 Uhr wurden zahlreiche Feuerwehren zu einem Brand in einem Mobilheimpark in der Gemeinde Lauenbrück in der Samtgemeinde Fintel alarmiert. Die erste Alarmmeldung lautete "Brand nach Explosion". Aufgrund der gemeldeten Lage wurden mehrere Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort F4 alarmiert.
FW-ROW: Mobilheim in Lauenbrück in Vollbrand - Drei Verletzte und schwierige Löschwasserversorgung - Bild: presseportal.de

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das betroffene Mobilheim bereits in Vollbrand. Der Mobilheimpark befindet sich außerhalb der Ortschaft in einem abgelegenen Waldgebiet. An der Einsatzstelle bot sich den Feuerwehrkräften ein Bild erheblicher Zerstörung. Teile der Außenwände des Mobilheims lagen mehrere Meter vom eigentlichen Gebäude entfernt. Ob es tatsächlich zu einer Explosion gekommen war, konnte seitens der Feuerwehr zunächst nicht bestätigt werden.

Bei dem Brand wurden insgesamt drei Personen verletzt, darunter auch die Bewohnerin des betroffenen Mobilheims. Alle drei Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen vor Ort.

Den Einsatzkräften gelang es, eine weitere Ausbreitung des Feuers auf die umliegenden Mobilheime zu verhindern. Ein unmittelbar neben dem brennenden Mobilheim abgestellter Pkw wurde durch den Brand ebenfalls beschädigt. Auch an einem angrenzenden Mobilheim entstanden leichte Schäden. Dort platzte aufgrund der starken Hitzeeinwirkung eine Fensterscheibe. Eine weitere Brandausbreitung konnte jedoch erfolgreich verhindert werden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar. Aufgrund der abgelegenen Lage des Mobilheimparks war die Versorgung mit ausreichend Löschwasser unmittelbar an der Einsatzstelle nur eingeschränkt möglich. Die Einsatzkräfte mussten daher eine umfangreiche Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aufbauen. Hierfür wurden zahlreiche Feuerwehrschläuche verlegt, um das benötigte Löschwasser bis zur Brandstelle zu transportieren.

Insgesamt waren nach ersten Schätzungen rund 100 Feuerwehrkräfte mehrerer Ortsfeuerwehren im Einsatz. Neben der eigentlichen Brandbekämpfung erforderte insbesondere der Aufbau der Löschwasserversorgung einen erheblichen personellen und technischen Aufwand.

Zur Brandursache können seitens der Feuerwehr derzeit keine Angaben gemacht werden. Ob es tatsächlich zu einer Explosion gekommen ist, konnte zunächst nicht bestätigt werden.

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