Kriminalität, Polizei

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Krefeld, Polizei Mönchengladbach & Europol: Internationaler Einsatz gegen mutmaßliche Betreiber von Amphetaminlaboren

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 06:39 Uhr, presseportal.de

Mönchengladbach / Viersen / Krefeld / Heinsberg / Niederlande - Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei Mönchengladbach gegen eine mutmaßlich international agierende Tätergruppierung haben Einsatzkräfte der Polizei NRW sowie niederländische Beamte amMittwoch, 15. Juli, in den frühen Morgenstunden insgesamt zehn Objekte in Deutschland sowie drei weitere in den Niederlanden durchsucht und mehrere Personen festgenommen.

POL-MG: Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Krefeld, Polizei Mönchengladbach & Europol: Internationaler Einsatz gegen mutmaßliche Betreiber von Amphetaminlaboren - Bild: presseportal.de
POL-MG: Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Krefeld, Polizei Mönchengladbach & Europol: Internationaler Einsatz gegen mutmaßliche Betreiber von Amphetaminlaboren - Bild: presseportal.de

Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen der bei der Polizei Mönchengladbach geführten Ermittlungskommission "Awari" in enger Zusammenarbeit mit Europol sowie dem Landeskriminalamt und der Gemeinsamen Grundstoffüberwachungsstelle beim Bundeskriminalamt.

Das Ermittlungsverfahren richtet sich derzeit gegen neun deutsche und niederländische Personen. Ihnen wird vorgeworfen, in verschiedenen Tatzeiträumen seit 2025 Grundstoffe für die illegale Herstellung von Amphetamin im Tonnenbereich beschafft und mehrere Amphetaminlabore betrieben zu haben. Bei ihren Durchsuchungen stellte die Kriminalpolizei zahlreiche Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden.

Neben den Wohnanschriften der Verdächtigen durchsuchten sie vor allem mögliche Produktionsstätten, darunter zwei Lagerhallen in den Ortschaften Kaldenkirchen und Niederkrüchten (Kreis Viersen). Hierbei unterstützten neben Einsatzkräften von Europol und der hiesigen Feuerwehr auch ein Team des des Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Instituts des LKA. Die Ermittlungen dauern an. (et)

Rückfragen von Journalisten bitte an:

Polizei Mönchengladbach
Pressestelle
Telefon: 02161 29-10222
E-Mail: pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de
https://moenchengladbach.polizei.nrw

Original-Content von: Polizei Mönchengladbach übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/605ab5

de | polizeimeldungen | 69770806 |