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Mittelhessen: LAHN-DILL-KREIS: Aktionstag Taschen- und Trickdiebstahl zum Nachteil von Ă€lteren Menschen / PrĂ€ventionsmaßnahmen vor Ort in Wetzlar, Aßlar und Herborn

Veröffentlicht am: 13.03.2026 um 11:45 Uhr | presseportal.de

Giessen - Aktionstag "Taschen- und Trickdiebstahl zum Nachteil von Ă€lteren Menschen" / PrĂ€ventionsmaßnahmen vor Ort in Wetzlar, Aßlar und Herborn

Mittelhessen: LAHN-DILL-KREIS: Aktionstag Taschen- und Trickdiebstahl zum Nachteil von Ă€lteren Menschen / PrĂ€ventionsmaßnahmen vor Ort in Wetzlar, Aßlar und Herborn - Bild: presseportal.de
Mittelhessen: LAHN-DILL-KREIS: Aktionstag "Taschen- und Trickdiebstahl zum Nachteil von Ă€lteren Menschen" / PrĂ€ventionsmaßnahmen vor Ort in Wetzlar, Aßlar und Herborn - Bild: presseportal.de

Am Dienstag, 10. MĂ€rz, fĂŒhrten Kriminalbeamte der Polizeidirektion Lahn-Dill, zusammen mit dem kriminalpolizeilichen Berater fĂŒr den Lahn-Dill-Kreis, einen Aktionstag zum Thema "Taschen- und Trickdiebstahl zum Nachteil von Ă€lteren Menschen" durch. Dieser bestand aus gezielten PrĂ€ventionsmaßnahmen vor und in EinkaufsmĂ€rkten in Wetzlar, Aßlar und Herborn. Über den Tag verteilt umfassten diese insbesondere BĂŒrgeransprachen und AufklĂ€rungsgesprĂ€che an InformationsstĂ€nden, an denen eingesetzte Beamte des Fachkommissariats fĂŒr Diebstahl- und Kfz-Delikte ĂŒber typische Vorgehensweisen von TĂ€tern sprachen. Weitere Beamte waren in ziviler Kleidung in den MĂ€rkten unterwegs, machten Kunden direkt auf SicherheitsmĂ€ngel aufmerksam und verwiesen aktiv auf die InformationsstĂ€nde und GesprĂ€chsangebote. Dieser innovative und proaktive Ansatz sorgte hier und da nicht nur fĂŒr kurze Verwunderung, er kam auch sehr gut an. Am PrĂ€ventionsstand gaben die Experten wĂ€hrend zahlreicher GesprĂ€che Hinweise und Tipps u.a. zum sicheren Umgang mit Bargeld, WertgegenstĂ€nden und Zahlungskarten. Zudem sensibilisierten sie Ă€ltere Menschen fĂŒr den Schutz ihrer PIN bei Geldabhebungen und Kartenzahlungen.

Hintergrund der Veranstaltung sind immer wiederkehrende FĂ€lle von Taschen- und Trickdiebstahl. Besonders hĂ€ufig sind Ă€ltere Menschen betroffen, die neben den materiellen SchĂ€den auch in ihrem Sicherheitsempfinden stark betroffen sind. ZusĂ€tzlich spĂ€hen die TĂ€ter nicht selten PIN-Daten ihrer Opfer aus (sog. Erlangungstaten), um anschließend unberechtigte Abhebungen an Geldausgabeautomaten zu tĂ€tigen (sog. Verwertungstaten).

Der Aktionstag hatte zum Ziel, hinsichtlich der Thematik zu sensibilisieren, das Sicherheitsbewusstsein der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu erhöhen und zugleich das Bewusstsein fĂŒr mögliche Gefahren zu schĂ€rfen. Denn neben FahrraddiebstĂ€hlen und SachbeschĂ€digungen gehören TaschendiebstĂ€hle zu den hĂ€ufigsten Delikten im öffentlichen Raum und sind oft sehr schwer aufzuklĂ€ren. Das hĂ€ngt mit der ProfessionalitĂ€t der teils auch international agierenden TĂ€ter sowie mit dem Umstand zusammen, dass Opfer einen Taschen- oder Trickdiebstahl hĂ€ufig nicht gleich bemerken. Umso wichtiger sind eine möglichst umfassende Sensibilisierung und AufklĂ€rung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

Die Beamten raten dazu, beim Einkaufen oder an dicht gedrĂ€ngten Orten eine grundlegende Skepsis gegenĂŒber fremden Menschen an den Tag zu legen und Abstand zu wahren. An Karten und Bargeld sollte nur das mitgenommen werden, was wirklich benötigt wird. WertgegenstĂ€nde sollten dann nah am und am besten vor dem Körper getragen werden, und nicht in einer offenen Tasche in einem gar unbeaufsichtigten Einkaufswagen verbleiben. Bei der Kartenzahlung sollte zudem darauf geachtet werden, die PIN-Nummer abzudecken. Wird ein Trick- oder Taschendiebstahl rechtzeitig bemerkt, empfehlen die Experten, lautstark auf sich aufmerksam zu machen, da LautstĂ€rke die meisten TĂ€ter abschrecke. Von einer direkten Konfrontation raten die Experten jedoch ab. Sie raten stattdessen, sofort die Polizei zu verstĂ€ndigen.

Weitere Informationen rund um das Thema sind hier zu finden: https://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/325-FB-So-schuetzen-Sie-sich-vor-Taschendieben.pdf. Die kriminalpolizeilichen Beraterinnen und Berater des PolizeiprĂ€sidiums Mittelhessen stehen außerdem fĂŒr Fragen und kostenlose Beratungen, auch in den eigenen vier WĂ€nden, zur VerfĂŒgung. Nutzen Sie das Angebot gerne und lassen Sie sich von unseren Profis beraten. Die Beraterinnen und Berater sind telefonisch und auch per E-Mail unter Beratungsstelle.ppmh@polizei.hessen.de zu erreichen. Alle Details samt ZustĂ€ndigkeiten und Erreichbarkeiten finden Sie auf der Internetseite des PolizeiprĂ€sidiums Mittelhessens (https://www.polizei.hessen.de/service/ansprechpersonen/kriminalpolizeiliche-beratungsstelle-im-polizeipraesidium-mittelhessen).(TP)

Pierre Gath, Pressesprecher

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