BPOLI LUD: Mit gefÀlschten Papieren erwischt: Bundespolizei nimmt ausreisepflichtigen Iraker fest
13.01.2026 - 11:18:11 | presseportal.de
Bei der eingehenden ĂberprĂŒfung der vorgelegten Aufenthaltskarte erkannten die Bundespolizisten zunĂ€chst eindeutige FĂ€lschungsmerkmale. In der Folge wurden auch die polnischen Anmeldeschreiben genauer ĂŒberprĂŒft - mit dem Ergebnis, dass sowohl sĂ€mtliche Schreiben als auch die Aufenthaltskarte FĂ€lschungen waren.
Trotz der deutlichen Beweislage beharrte der Iraker darauf, in Polen "legal" zu sein. Dies Ă€nderte jedoch nichts am weiteren Verfahren. Die anschlieĂende ĂberprĂŒfung seiner FingerabdrĂŒcke ergab, dass nicht nur die Dokumente, sondern auch seine angegebene IdentitĂ€t falsch waren. Lediglich seine irakische Staatsangehörigkeit bestĂ€tigte sich.
Die Person war den deutschen Behörden bereits bekannt: Nach Stellung eines Asylantrags in Deutschland wurde dieser im Jahr 2025 abgelehnt. Das Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge (BAMF), AuĂenstelle Augsburg, forderte den Mann daraufhin zur Ausreise auf. FĂŒr den Fall der Nichtbefolgung stand seine Abschiebung im Raum.
Um dieser MaĂnahme zu entgehen, tauchte der Iraker unter - bis zu seiner Kontrolle am heutigen Tag.
Durch die Bundespolizei wurde ein Strafverfahren wegen UrkundenfÀlschung und unerlaubter Einreise und Aufenthalt eingeleitet. Die falschen Dokumente wurden eingezogen.
Um den Aufenthalt endgĂŒltig zu beenden wird nach DurchfĂŒhrung des Strafverfahrens eine ZurĂŒckweisung ins Heimatland bzw. Polen angestrebt.
RĂŒckfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
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