260608-3. Mobil. Aber sicher! - Bilanz der Kontrollen im Mai und Ausblick auf den Juni
08.06.2026 - 12:33:01 | presseportal.de
Im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" ĂŒberprĂŒften Hamburger EinsatzkrĂ€fte fokussiert Verkehrsteilnehmende und Fahrzeuge hinsichtlich technischer MĂ€ngel und ruhender Verkehr.
Bei den stationĂ€ren und mobilen Verkehrskontrollen im vergangenen Monat ĂŒberprĂŒften ĂŒber 1.430 Bedienstete der Polizei Hamburg insgesamt 3.892 Fahrzeuge und 3.183 Personen.
Im Einzelnen leiteten die Polizistinnen und Polizisten unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:
KraftfahrzeugfĂŒhrende:
Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
E-Scooter-Nutzende:
Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
Fahrradfahrende:
Ordnungswidrigkeiten
Zu FuĂ Gehende:
Ordnungswidrigkeiten
DarĂŒber hinaus stellten die EinsatzkrĂ€fte insgesamt 215 MĂ€ngelmeldungen - zum Beispiel wegen nicht mitgefĂŒhrter Papiere oder technischer MĂ€ngel - aus und ordneten insgesamt 70 Blutprobenentnahmen an.
AuĂerdem fĂŒhrten die Beamtinnen und Beamten, insbesondere der PrĂ€ventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6), im Rahmen von "Hamburg gibt 8!" ĂŒber 300 prĂ€ventive BĂŒrgergesprĂ€che zu dem genannten Schwerpunkt.
Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" durchfĂŒhren.
Im Juni liegt der Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrskontrollen auf den Bereichen Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen und die Missachtung roter Ampeln.
Alkohol, Drogen und andere berauschende Mittel beeintrĂ€chtigen nachweislich die kognitiven und motorischen FĂ€higkeiten, ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum sicher zu fĂŒhren. Neben der Minderung, Verkehrssituationen zum Beispiel hinsichtlich Geschwindigkeit und Entfernung adĂ€quat einzuschĂ€tzen, ist auch die ReaktionsfĂ€higkeit signifikant herabgesetzt. Im Jahr 2025 ist die Zahl der VerkehrsunfĂ€lle unter Alkoholeinfluss in Hamburg um 2,4 Prozent auf 764 gesunken. Hierbei wurden 410 Personen verletzt, drei Menschen kamen ums Leben. Besonders betroffen sind E-Scooter-Fahrende (+19,2 %), Radfahrende (+21,4 %) und Lkw-Fahrende (+23,1 %), wĂ€hrend die Zahlen bei Pkw-Fahrenden (-14,7 %) und FuĂgĂ€ngerinnen und FuĂgĂ€ngern (-36,4 %) rĂŒcklĂ€ufig sind. Die Zahl der UnfĂ€lle unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel blieb mit 250 nahezu konstant, die Zahl der Verletzten sank um 13,6 Prozent. In 62 Prozent dieser FĂ€lle wurde eine THC-Beeinflussung festgestellt. Besonders auffĂ€llig ist der Anstieg der UnfĂ€lle mit Elektrokleinstfahrzeugen unter Drogeneinfluss um 19,3 Prozent auf 130 FĂ€lle gewesen.
Die Missachtung des Rotlichts ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen fĂŒr VerkehrsunfĂ€lle mit verunglĂŒckten Personen, bei denen insbesondere die Gruppe der ungeschĂŒtzten Verkehrsteilnehmenden zum Teil schwerste Verletzungen erleiden. Allerdings missachten Radfahrende, zu FuĂ Gehende und die eKF-Nutzenden nicht selten selbst rote Ampeln. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 22.720 RotlichtverstöĂe erfasst, davon wurden 2.609 durch die ungeschĂŒtzten Verkehrsteilnehmenden verursacht. Insgesamt wurden in diesem Zusammenhang 522 VerkehrsunfĂ€lle erfasst, wovon 414 UnfĂ€lle durch KraftfahrzeugfĂŒhrende verursacht wurden.
Mx.
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