FW-EN: Drei EinsĂ€tze am Tag der Arbeit - Wiederholter böswilliger Alarm aus der Walter-Freitag-StraĂe
03.05.2026 - 11:00:00 | presseportal.de
Der erste Einsatz fĂŒhrte am Maifeiertag um 19:06 Uhr die ehrenamtlichen EinsatzkrĂ€fte zum Parkplatz der KindertagesstĂ€tte am Westender Weg. Gemeldet wurde ein Loch in der Fahrbahn. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Boden in Teilen nachgegeben hatte. Im Bereich des Regenwasserkanals war die StraĂe unterhöhlt, wodurch ein Loch entstanden war. Die Gefahrenstelle wurde durch die Polizei abgesichert. Der zustĂ€ndige kommunale Betriebshof wurde zur weiteren Bearbeitung und Sicherung angefordert. Da seitens der Feuerwehr keine weiteren MaĂnahmen erforderlich waren, konnte der Einsatz anschlieĂend beendet werden.
Um 19:40 Uhr wurde die Feuerwehr dann in den Kallenberger Weg alarmiert. Gemeldet wurde eine Rauchentwicklung aus einem Waldgebiet. Vor Ort fanden die EinsatzkrĂ€fte einen qualmenden Baumstamm am Wegesrand vor. Zur BrandbekĂ€mpfung wurde ein C-Rohr eingesetzt, zusĂ€tzlich kam eine WĂ€rmebildkamera zum Einsatz, um Glutnester auszuschlieĂen. Zeugen berichteten, dass sich zuvor Jugendliche in diesem Bereich aufgehalten hatten. Zwei Einsatzfahrzeuge waren hier im Einsatz. Brandstiftung ist nicht auszuschlieĂen.
Um 21:09 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Walter-Freitag-StraĂe alarmiert. Der Anrufer gab an, dass es in seiner Wohnung brennen solle. ZunĂ€chst habe er sich auf den Balkon begeben, anschlieĂend die Wohnung verlassen. Im weiteren Verlauf meldete er, dass die Mikrowelle beziehungsweise die KĂŒche brennen wĂŒrde. Die Feuerwehr rĂŒckte mit mehreren Fahrzeugen zur angegebenen Einsatzadresse aus. Vor Ort konnte jedoch kein Brandereignis festgestellt werden. Es handelte sich erneut um einen böswilligen Alarm. Bereits in der Vergangenheit war die Feuerwehr zu dieser Adresse mutwillig alarmiert worden. Die Anwohner zeigten sich ĂŒber das erneute AusrĂŒcken der EinsatzkrĂ€fte ĂŒberrascht. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei erschien an der Einsatzstelle und fertigte erneut eine Strafanzeige wegen des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen.
Zitat Feuerwehrsprecher: "Böswillige Notrufe binden EinsatzkrĂ€fte, die im Ernstfall an anderer Stelle dringend benötigt werden. Wer absichtlich einen Notruf missbraucht, spielt mit der Sicherheit anderer Menschen. Sollte der TĂ€ter ĂŒberfĂŒhrt werden, so werden auch die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden."
RĂŒckfragen bitte an:
Feuerwehr Herdecke
stv. Leiter der Feuerwehr, Pressestelle
Christian Arndt
Telefon: +49 (0)163 86 11 240
E-Mail: christian.arndt@feuerwehr-herdecke.de
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