Schwarzarbeit

HZA-DD: Zoll nimmt Paketdienstleister ins Visier / Bundesweite Schwerpunktprüfung im Kurier-, Express- und Paketdienstleistungsgewerbe

07.05.2026 - 11:53:30 | presseportal.de

Dresden - Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls ging am Mittwoch, den 6. Mai 2026, im gesamten Bundesgebiet im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Schwerpunktprüfung verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier-, Express- und Paketbranche vor. Im Fokus standen dabei alle Tätigkeiten der Branche, wie das Sammeln, Transportieren und Umschlagen sowie die Zustellung von (Paket-) Sendungen aller Art. Im Rahmen dieser bundesweiten Maßnahme waren im Bezirk des Hauptzollamtes Dresden 100 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einsatz. Die Zöllnerinnen und Zöllner befragten rund 400 Personen von 52 Arbeitgebern zu ihren Beschäftigungsverhältnissen. Besonderes Augenmerk galt insbesondere der Einhaltung der geltenden Mindestlohnvorschriften, der Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie der illegalen Beschäftigung von Ausländern. Aus den Befragungen resultierten insgesamt 60 Verdachtsmomente, die weitere Prüfungen nach sich ziehen werden. Darunter fallen zum Beispiel Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften (12), Beitragsvorenthaltungen bzw. Leistungsmissbrauch und Betrug (4), Sofortmeldeverstöße (30), sowie Verstöße gegen aufenthaltsrechtliche Vorschriften (14). Die Auswertungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an.

HZA-DD: Zoll nimmt Paketdienstleister ins Visier / Bundesweite Schwerpunktprüfung im Kurier-, Express- und Paketdienstleistungsgewerbe - Foto: presseportal.de
HZA-DD: Zoll nimmt Paketdienstleister ins Visier / Bundesweite Schwerpunktprüfung im Kurier-, Express- und Paketdienstleistungsgewerbe - Foto: presseportal.de

Zusatzinformation:

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit stellt immer wieder fest, dass Überstunden sowie die Zeiten für die Beladung der Fahrzeuge oder die Fahrten zwischen den Paketzentren und dem ersten Zustellort nicht entlohnt werden. Ebenfalls zu beobachten ist der Einsatz von Subunternehmen, u.a. mit dem Ziel, Sozialversicherungsbeiträge vorzuenthalten bzw. zu veruntreuen und Steuern zu hinterziehen. Die Beschäftigten stammen oftmals aus EU-Mitgliedstaaten, zunehmend aber auch aus Drittstaaten.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Dresden
Pressesprecherin
Heike Wilsdorf
Telefon: 0351-4644-1044
E-Mail: presse.hza-dresden@zoll.bund.de
www.zoll.de

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