FW-LEV: EU-Waldbrandeinheit unterwegs zur UnterstĂŒtzung bei ausgedehnten WaldbrĂ€nden in den Niederlanden
01.05.2026 - 08:54:27 | presseportal.de
Leverkusen - Die Feuerwehren aus Bonn, DĂŒsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen starteten am Freitag, 01.05. um 6:00 Uhr mit ihrer hierauf spezialisierten Einheit zur UnterstĂŒtzung der EinsatzkrĂ€fte bei den WaldbrĂ€nden in den Niederlanden. Begleitet werden sie von Fachberatern der Hilfsorganisation @fire sowie einer Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die niederlĂ€ndischen Behörden hatten am Donnerstagabend ĂŒber die EuropĂ€ische Union ein Hilfeersuchen gestellt. Von Seiten der Bundesrepublik Deutschland wurde die Hilfe des vom Land NRW im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens gemeldeten Waldbrandmoduls an-geboten. Der aus 67 KrĂ€ften, 21 Fahrzeugen und 3 AnhĂ€ngern bestehende Konvoi gliedert sich in haupt- und ehrenamtliche FeuerwehrkrĂ€fte und im Bereich der Versorgung tĂ€tige Helfer der Johanniter Unfallhilfe sowie Fachberater der auf UnterstĂŒtzung bei Naturkatastrophen spezialisierten, nichtstaatlichen Hilfsorganisation @fire. Es handelt sich um den vierten Einsatz des seit 2019 im europĂ€ischen Katastrophenschutzverfahren gemeldeten Moduls. Im August 2021 war die Einheit bereits zur UnterstĂŒtzung am Peleponnes in Griechenland im Einsatz, 2022 ebenfalls im August erfolgte die UnterstĂŒtzung bei Wald- und VegetationsbrĂ€nden im GroĂraum Bordeaux. Im Mai 2023 war das Modul nach erfolgreicher mehrtĂ€giger Ăbung in Portugal von der EU offiziell zertifiziert worden. Im vergangenen Jahr unterstĂŒtzte die Einheit in Spanien. Derzeit beschĂ€ftigen mehrere Wald- und VegetationsbrĂ€nde die FeuerwehrkrĂ€fte in den Niederlanden. Der genaue Einsatzort und Auftrag fĂŒr die EU-Waldbrandeinheit wird derzeit mit den niederlĂ€ndischen Behörden abgestimmt. Auf Grund der NĂ€he zur betroffenen Region von Oirschot wird die Waldbrandeinheit voraussichtlich bereits im Laufe des Vormittages im Einsatz sein. Das EuropĂ€ische Katastrophenschutzverfahren sieht fĂŒr solche GroĂbrĂ€nde sogenannte Waldbrandmodule vor, die kurzfristig und gut vorbereitet innerhalb der EuropĂ€ischen Union angefordert werden können. Solch ein Modul besteht aus mehreren gelĂ€ndefĂ€higen Löschfahrzeugen, einer FĂŒhrungs- sowie einer Versorgungseinheit. Nach AbstimmungsgesprĂ€chen mit dem Innenministerium des Landes NRW sowie der Bezirksregierung Köln, die als Aufsichtsbehörden beteiligt waren, ging das Waldbrandmodul 2019 an den Start. Die Einheit stellte ein Pilotprojekt dar, bei dem die Erfahrungen, die in anderen EU-LĂ€ndern bereits mit den Modulen gewonnen wurden, auf Feuerwehren in Deutschland angewendet werden.
FW-LEV: EU-Waldbrandeinheit unterwegs zur UnterstĂŒtzung bei ausgedehnten WaldbrĂ€nden in den Niederlanden - Foto: presseportal.de
Seitens der Feuerwehr Leverkusen sind sechs FeuerwehrkrÀfte mit einem gelÀndegÀngigen Tanklöschfahrzeug und einem Mannschaftstransportfahrzeug an diesem Einsatz beteiligt.
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