LKA-RP, Gold-Zahn

LKA-RP: Auf den Gold-Zahn gefĂŒhlt - Zollfahndung Frankfurt und Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz ermitteln gegen mutmaßliche GeldwĂ€scher

25.03.2024 - 10:00:04 | presseportal.de

Mainz - Umfangreiche GeschĂ€ftsunterlagen, Computerdaten sowie ein Videosystem wurden bei Durchsuchungen von fĂŒnf Wohn- und GeschĂ€ftsrĂ€umen in DĂŒsseldorf, MĂŒllheim im MarkgrĂ€flerland sowie in Luxemburg durch EinsatzkrĂ€fte des Zolls und der Polizei am 21.03.2024 sichergestellt. Die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe (GFG) des Zollfandungsamtes Frankfurt am Main und des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz ermittelt seit Ende 2023 gegen einen 43-JĂ€hrigen Beschuldigten und dessen mutmaßlichen MittĂ€ter wegen des Verdachts der gewerbsmĂ€ĂŸigen GeldwĂ€sche im Zusammenhang mit GoldgeschĂ€ften. Den unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft SaarbrĂŒcken gefĂŒhrten Ermittlungen lagen diverse Hinweise zugrunde, die durch die Financial Intelligence Unit (FIU), der beim Zoll angesiedelten Zentralstelle des Bundes zur Untersuchung verdĂ€chtiger Finanztransaktionen, zusammengefĂŒhrt sowie umfassend und mit hoher PrioritĂ€t analysiert wurden. Im Anschluss daran erfolgte die Übermittlung des Analyseergebnisses der FIU an das LandespolizeiprĂ€sidium Saarland. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der HaupttatverdĂ€chtige Gold unbekannter Herkunft im Wert eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags aus Deutschland angekauft, in die TĂŒrkei ausgefĂŒhrt und sodann teilweise taggleich als Goldschmuck wieder reimportiert haben. Zudem besteht der Verdacht, dass der 43-JĂ€hrige zur Verschleierung des Ursprungs des Edelmetalls und der GeldflĂŒsse seine Im- und ExportgeschĂ€fte ĂŒber wirtschaftlich inaktive Scheinfirmen abwickelt. "Aufgrund der nicht geklĂ€rten Herkunft des Goldes und der eingesetzten Gelder kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese aus möglicherweise inkriminierten Vortaten stammen", so Carina Orth, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main. Im Oktober 2023 konnten im Ermittlungsverfahren rund 522.000 Euro, eine scharfe Schusswaffe sowie zuvor 19 Kilogramm Gold bei einer Zollkontrolle in PrĂŒm sichergestellt werden.

LKA-RP: Auf den "Gold-Zahn" gefĂŒhlt - Zollfahndung Frankfurt und Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz ermitteln gegen mutmaßliche GeldwĂ€scher - Foto: presseportal.de

Zusatzinformationen:

Gemeinsame Finanzermittlungsgruppen bestehen zwischen den Zollfahndungs-Àmtern und den LandeskriminalÀmtern bzw. dem LandespolizeiprÀsidium des Saarlands sowie zwischen dem Zollkriminalamt und dem Bundeskriminalamt. Die fachlich zur BekÀmpfung von GeldwÀsche eingerichteten Stellen verfolgen in erster Linie den Zweck illegale Handlungen aufzudecken, die das Verschleiern der Herkunft von rechtswidrig erlangten VermögensgegenstÀnden zum Ziel haben. Als gleichwertiger Partner zur BekÀmpfung der international organisierten GeldwÀsche arbeitet das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main in seinem ZustÀndigkeitsbereich in drei Gemeinsamen Finanzermittlungsgruppen im Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen zusammen mit den jeweiligen LÀnderpolizeien. Ein weiterer Dienstsitz ist beim Flughafen Frankfurt am Main eingerichtet.

RĂŒckfragen bitte an:

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Pressestelle

Telefon: 06131-65-60010/60011
Fax: 06131-65-2125
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