Kriminalität, Polizei

Stau und Sperrung umfahren - jetzt wird es teuer - Überladungen ohne Ende

20.05.2026 - 11:12:21 | presseportal.de

Morbach/Salmtal/Niederöfflingen - Denkbar unglücklich lief es am gestrigen Tage für einen slowenischen Fahrzeug-Transport bei einer Kontrolle, die Beamten der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier auf der BAB A-1 bei Salmtal durchführten. Aber auch für einen belgischen Langholztransport verlief die Kontrolle am Montag in Morbach nicht ganz so gut.

POL-PPTR: Stau und Sperrung umfahren - jetzt wird es teuer - Überladungen ohne Ende - Foto: presseportal.de
POL-PPTR: Stau und Sperrung umfahren - jetzt wird es teuer - Überladungen ohne Ende - Foto: presseportal.de

Bereits am Montagmorgen stoppten Beamte des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) Mainz und der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier einen belgischen Langholztransport, der erst am vergangenen Freitag auf der B-50 bei Longkamp knapp 12 Tonnen zu viel Holz geladen hatte. Bei einer erneuten Verwiegung mittels polizeieigener Radlastwaage wurde diesmal ein Gesamtgewicht von 48 Tonnen festgestellt und somit wiederum eine Überladung von 20%. Auch diesmal wurde die Weiterfahrt untersagt. Neben dem hier üblichen Bußgeld für den Fahrer und der Einleitung eines Verfahrens gegen das Unternehmen, wonach der Frachterlös eingezogen werden kann, werden weiterführende Maßnahmen hinsichtlich einer möglichen Einziehung der erforderlichen Ausnahmegenehmigungen geprüft.

Am Dienstagmorgen stoppten die Beamten einen weiteren überladenen deutschen Holztransport, ebenfalls in Morbach, auf dem Weg zum Sägewerk. Der mit Tannenstämmen beladene Holztransport brachte in diesem Fall ein Gesamtgewicht von über 49 Tonnen und somit über 22% zu viel auf die Waage. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet.

Erlaubt waren in beiden Fällen jeweils lediglich 40 Tonnen Gesamtgewicht.

Am Dienstagnachmittag stoppten die Beamten dann auf der BAB A-1 bei Salmtal dann einen slowenischen Fahrzeug-Transport, welcher mit zwei überbreiten Traktoren auf dem Weg von Mannheim nach Belgien war. Bei der Überprüfung der erforderlichen Ausnahmegenehmigung wurde festgestellt, dass das Unternehmen vor kurzem erst die Kennzeichen des Gespanns getauscht hatte, dies aber nicht in der Ausnahmegenehmigung hatte ändern lassen. Zudem wich der Transport vom vorgeschriebenen und genehmigten Fahrweg ab und dies nur, weil das Unternehmen einen Stau auf der BAB A-3 umfahren wollte, um Geld und vor allem Zeit zu sparen. Beide Abweichungen führten dazu, dass die vorgelegten Ausnahmegenehmigungen ihre Gültigkeit verloren und die Weiterfahrt vorerst untersagt wurde. Aber auch die Ladungssicherung der beiden Traktoren entsprach nicht den Vorschriften und sie mussten vom Fahrer neu gesichert werden. Erst nach Vorlage einer angepassten, neuen und gültigen Ausnahmegenehmigung wird die Weiterfahrt gestattet. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren. Das gegen das Unternehmen eingeleitete Verfahren wonach der Frachterlös eingezogen werden kann, beinhaltet unter Umständen einen Verlust im vierstelligen Euro-Bereich.

Zum Abschluss des Tages wurde von den Beamten auf der BAB A-1 auf der Tank- und Rastanlage Eifel bei Niederöfflingen noch ein Klein-Lkw mit zulässigem Gesamtgewicht von maximal 3.500Kg gestoppt, dessen tatsächliches Gesamtgewicht jedoch weitaus höher bei 6.400Kg lag. Dies bedeutete in diesem Fall eine Überladung von über 80%. Dieser war mit Keksen beladen. Auch hier wurde die Weiterfahrt umgehend untersagt. Ein Teil der Kekse soll am Mittwoch umgeladen werden. Der Fahrer dürfte in diesem Falle ebenfalls ein empfindliches Bußgeld erhalten und auch für das Unternehmen wird es nicht billig. Denn auch hier wird ein Verfahren eingeleitet, wonach der Frachterlös eingezogen werden kann.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Trier
ZVD Wittlich, SB Schwerverkehr
Telefon: 06571 9152 0
E-Mail: pdwittlich.zvd.skt@polizei.rlp.de

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