FW-M: Schweres GerĂ€t fĂŒr schweres GerĂ€t (Pasing-Obermenzing)
24.09.2025 - 15:17:45 | presseportal.deGotthardstraĂe
Heute Vormittag hat ein MaschinenfĂŒhrer auf dem Baufeld der U 5 einen medizinischen Notfall erlitten und seine Baumaschine nicht mehr selbststĂ€ndig verlassen können. Rettungsdienst und Feuerwehr mussten ihn schlieĂlich aus der Kabine heben.
Gegen 9 Uhr traten bei dem 61-JĂ€hrigen plötzlich stĂ€rkste RĂŒckenschmerzen auf, welche zu erheblichen neurologischen AusfĂ€llen fĂŒhrten. Der alarmierte Rettungsdienst fand den Mann nahezu bewegungsunfĂ€hig in seinem 70-Tonnen-Kettenkran vor. Trotz starker Schmerzmittel war es ihm nicht möglich, eigenstĂ€ndig die rund zwei Meter aus der Kabine zu steigen. Deshalb forderte der Rettungsdienst die Feuerwehr mit einem Einsatzleitwagen, einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem RĂŒstwagen nach. Die EinsatzkrĂ€fte brachten eine Rettungsplattform, ein spezielles GerĂŒst fĂŒr die Rettung aus hohen Fahrzeugen wie Lkw, in Stellung, um den Patienten besser erreichen und versorgen zu können. Da diese FlĂ€che nicht ausreichte, wurde noch ein Radlader mit einer Palette in Stellung gebracht und so genĂŒgend Platz auf Höhe des FĂŒhrerstandes gewonnen. Im Anschluss musste die Feuerwehr noch einzelne Teile der Kanzel und des Sitzes demontieren.
Letztendlich konnte der KranfĂŒhrer unter Schmerzmitteln mit einem Spineboard ("WirbelsĂ€ulenbrett") ĂŒber die Plattform und den Radlader nach rund einer Stunde gerettet werden. Er kam im Anschluss mit dem Verdacht eines Bandscheibenvorfalls in eine MĂŒnchner Klinik.
Eine starke Schlammschicht auf der Baustelle erschwerte die Arbeiten erheblich. Im Anschluss mussten Fahrzeuge und Personal aufgrund der starken Verschmutzungen zur Reinigung und zum Kleiderwechsel eine nahegelegene Feuerwache anfahren, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.
(pes)
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