Gefahrgutkontrolle auf der A 30 - Weiterfahrt untersagt
04.03.2025 - 14:18:00 | presseportal.deEs handelte sich bei dem 22 Tonnen schweren Gefahrgut um gefÀhrliche AbfÀlle, die in 80 StahlfÀssern transportiert wurden.
Bei einer ĂberprĂŒfung der Ladung stellten die Polizisten fest, dass die FĂ€sser nahezu ungesichert befördert wurden und der Fahrzeugaufbau zur Sicherung der Ladung ungeeignet war. Zudem waren die FĂ€sser extrem marode und durch KorrosionsschĂ€den so geschwĂ€cht, dass einzelne BehĂ€ltnisse bereits undicht waren. Andere FĂ€sser waren nicht ordnungsgemÀà verschlossen. AuĂerdem lösten sich erforderliche Kennzeichnungen an den FĂ€ssern von den UntergrĂŒnden ab.
Eine Weiterfahrt des Transportes hĂ€tte dazu fĂŒhren können, dass durch Verrutschen und Gegeneinanderprallen der FĂ€sser diese weiter beschĂ€digt worden wĂ€ren und die gefĂ€hrlichen AbfĂ€lle ausgetreten wĂ€ren.
Zur MĂ€ngelbehebung wurde der LKW in Absprache mit den verantwortlichen Unternehmen und den örtlich zustĂ€ndigen, abfallrechtlichen Genehmigungs- und Ăberwachungsbehörden unter polizeilicher Begleitung in eine nahegelegene Abfallbehandlungsanlage nach Niedersachsen verbracht. Dort wurden die maroden FĂ€sser zwischengelagert, um spĂ€ter eine fachgerechte Entsorgung auf anderem Wege zu gewĂ€hrleisten.
Die EinsatzkrĂ€fte untersagten dem 30-jĂ€hrigen Fahrer die Weiterfahrt. Dem verantwortlichen Unternehmen des Transports drohen Ordnungswidrigkeitenanzeigen und BuĂgelder in drei- bis vierstelliger Höhe.
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Polizei MĂŒnster
Konstanze Heine
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