Verantwortung stoppt Vollgas - VerkehrsunfallprÀvention sensibilisiert FahranfÀnger
Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 09:30 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere junge und unerfahrene Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Ziel der Aktion ist es, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen fĂŒr die möglichen Folgen riskanten Verhaltens zu sensibilisieren und ihnen anschaulich zu vermitteln, wie wichtig Aufmerksamkeit, RĂŒcksichtnahme und eine realistische EinschĂ€tzung der eigenen FĂ€higkeiten im StraĂenverkehr sind. An insgesamt vier interaktiven Stationen können die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler verschiedene Gefahrensituationen selbst erleben und sich mit den möglichen Folgen auseinandersetzen. Bei einer E-Scooter-Simulation erfahren die Teilnehmenden, wie sich eine eingeschrĂ€nkte Wahrnehmung und verlĂ€ngerte Reaktionszeiten auf die sichere Teilnahme am StraĂenverkehr auswirken können. Der Helmsimulator macht eindrucksvoll deutlich, welchen KrĂ€ften der Kopf bei einem Verkehrsunfall ausgesetzt sein kann und wieviel Schutz ein geeigneter Helm bietet. An einer weiteren Station, einem digitalen und interaktiven Informationsboard, geht es unter anderem um die Gefahren von Alkohol und Drogen im StraĂenverkehr. Dabei steht insbesondere im Fokus, wie stark die Wahrnehmung, ReaktionsfĂ€higkeit und Entscheidungsfindung durch eine Intoxikation beeintrĂ€chtigt werden können. Besonders eindringlich ist die vierte Station: Ein Unfallfahrzeug, in dem ein 46-jĂ€hriger Familienvater im Rahmen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens tödlich verunglĂŒckte. Das zerstörte Fahrzeug macht die möglichen Folgen von ĂŒberhöhter Geschwindigkeit und riskantem Fahrverhalten unmittelbar sichtbar. Ein begleitender Kurzfilm rekonstruiert den Unfall und vermittelt den FahranfĂ€ngerinnen und -anfĂ€ngern die HintergrĂŒnde. Die Begegnung mit dem Unfallfahrzeug und die anschlieĂende Auseinandersetzung sorgen bei vielen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern fĂŒr nachdenkliche und stille Momente.
Auch PolizeiprĂ€sidentin Dr. Sylke Sackermann besuchte die Veranstaltung vor Ort. Sie machte sich von dem PrĂ€ventionsangebot selbst ein Bild und suchte das GesprĂ€ch mit den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern. "Gerade junge Menschen sollen frĂŒhzeitig fĂŒr die Gefahren des StraĂenverkehrs sensibilisiert werden. Verantwortung, RĂŒcksichtnahme und ein realistischer Blick auf die eigenen Grenzen können entscheidend dazu beitragen, UnfĂ€lle und schwere Folgen zu verhindern", betont die Behördenleitung des PolizeiprĂ€sidiums Oberhausen.
Mit der Kampagne möchten die Kolleginnen und Kollegen der VerkehrsunfallprĂ€vention nicht nur Wissen vermitteln. Vielmehr geht es darum, die Jugendlichen zum Nachdenken anzuregen und sie dazu zu bewegen, das eigene Verhalten im StraĂenverkehr kritisch zu hinterfragen. Denn ĂŒberhöhte Geschwindigkeit, Unachtsamkeit, Alkohol- oder Drogenkonsum sowie eine falsche EinschĂ€tzung von Verkehrssituationen können innerhalb weniger Sekunden schwerwiegende Folgen haben.
Deshalb gilt: Verantwortung ĂŒbernehmen, Tempo reduzieren - denn Verantwortung stoppt Vollgas.
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