KriminalitÀt, Bargeld

HZA-R: Zöllner aus Selb entdecken Waffen, Munition und GegenstÀnde mit verfassungswidrigen Kennzeichen / Zwei Reisende vorlÀufig festgenommen

28.05.2026 - 08:00:06 | presseportal.de

Regensburg - Bei einer Kontrolle auf der A9 bei Berg haben Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb Waffen, Munition sowie GegenstÀnde mit verfassungswidrigen Kennzeichen entdeckt. Zwei italienische Staatsangehörige wurden vorlÀufig festgenommen.

HZA-R: Zöllner aus Selb entdecken Waffen, Munition und GegenstÀnde mit verfassungswidrigen Kennzeichen / Zwei Reisende vorlÀufig festgenommen - Foto: presseportal.de
HZA-R: Zöllner aus Selb entdecken Waffen, Munition und GegenstÀnde mit verfassungswidrigen Kennzeichen / Zwei Reisende vorlÀufig festgenommen - Foto: presseportal.de

Vor Kurzem kontrollierten Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb des Hauptzollamts Regensburg einen Pkw mit deutscher Zulassung auf der A9 bei Berg. Im Fahrzeug befanden sich zwei italienische Staatsangehörige. Der Beifahrer hat seinen Wohnsitz in Deutschland. Die MÀnner gaben an, auf dem Weg nach Italien zu sein, da die Mutter des Beifahrers am selben Tag verstorben sei. Der Beifahrer erklÀrte, der Fahrer sei sein Angestellter und fahre ihn aufgrund zweier gebrochener Rippen nach Italien.

Die Frage nach mitgefĂŒhrten verbotenen oder anmeldepflichtigen Waren verneinten beide Personen zunĂ€chst. Ebenso erklĂ€rten sie, lediglich Bargeld in Höhe von etwa 200 bis 300 Euro mitzufĂŒhren.

Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die EinsatzkrĂ€fte jedoch eine UmhĂ€ngetasche mit mehreren 100-Euro-Banknoten. Der Fahrer gab daraufhin an, dass ihm das Geld gehöre und es sich um 9.500 Euro handle. Er habe ursprĂŒnglich in Deutschland ein Auto oder Motorrad kaufen wollen, jedoch kein passendes Fahrzeug gefunden.

Auf erneute Nachfrage rĂ€umte auch der Beifahrer ein, weiteres Bargeld mitzufĂŒhren. Er gab an, 10.000 Euro dabei zu haben, konnte jedoch nicht sagen, wo sich das Geld im Fahrzeug befinde.

Die weitere Kontrolle wurde daraufhin zur nahegelegenen Dienststelle verlegt. Dort verlief ein durchgefĂŒhrter Drogenwischtest positiv auf Kokain.

Im Rahmen der weiteren Durchsuchung des Fahrzeugs erklĂ€rte der Beifahrer schließlich, dass sich im Fahrzeug eine Tasche mit zwei Waffen befinde. Im Kofferraum fanden die Zöllner eine Reisetasche mit einem Revolver sowie einer Schrotflinte. Zudem befanden sich darin insgesamt 46 Schuss Munition sowie eine schwarze Geldtasche mit 10.300 Euro Bargeld. Nach Angaben des Beifahrers stamme das Geld aus dem Privatverkauf von GoldmĂŒnzen seiner Eltern. Die NachzĂ€hlung des beim Fahrer aufgefundenen Bargelds ergab einen Gesamtbetrag von 10.000 Euro.

In der UmhÀngetasche des Beifahrers entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner zudem mehrere GegenstÀnde mit verfassungswidrigen Kennzeichen, darunter GegenstÀnde mit Hakenkreuzsymbolen und nationalsozialistischen Aufschriften.

Die Waffen, die Munition, die GegenstĂ€nde mit verfassungswidrigen Kennzeichen sowie weitere Beweismittel wurden sichergestellt. Wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz in Verbindung mit Bannbruch leiteten die Zollbehörden gegen beide MĂ€nner Strafverfahren ein.

Die beiden MÀnner wurden vorlÀufig festgenommen.

RĂŒckfragen bitte an:

Hauptzollamt Regensburg
Nadine Striegel
Telefon: 0941 2086-1503
E-Mail: presse.hza-regensburg@zoll.bund.de
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