HZA-R: Kreativer Zigarettenschmuggel: Zöllner aus Furth i.W. stellen ĂŒber 58.000 Zigaretten sicher
28.05.2024 - 10:17:33 | presseportal.de
Im ersten Fall wurde ein Fahrer aus RumĂ€nien bei der Weiterreise zu seinem Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen gestoppt. Auf Nachfrage gab er an, lediglich sechs Schachteln Zigaretten mitzufĂŒhren und zeigte diese auch gleich vor. Im Rahmen der anschlieĂenden zollrechtlichen ĂberprĂŒfung des Fahrzeugs, kontrollierten die Zöllner die geladenen Waren. Neben einem Krautfass und einigen kleineren Paletten mit GetrĂ€nken, transportierte der RumĂ€ne auch Kartons, welche laut Aufschrift Flips-TĂŒten beinhalten sollten. Beim Entladen der Kartons fiel den Zollbeamten unterschiedliches Gewicht der augenscheinlich identischen Kartons auf. Bei nĂ€herer Inspektion wurden in vier Kartons, jeweils unter einer Reihe Flips-TĂŒten versteckt, insgesamt 20.000 Zigaretten gefunden. Bei nĂ€herer Betrachtung des Kleintransporters stieĂen die Zollbeamten hinter der Seitenverkleidung des Laderaums und der Verkleidung der SchiebetĂŒr auf weitere 16.740 Zigaretten. Der 28-jĂ€hrige Fahrer gab an, die Zigaretten in RumĂ€nien gekauft zu haben, um diese auf Baustellen in Deutschland weiterzuverkaufen.
Im zweiten Fall wurde ein Ehepaar zollrechtlich kontrolliert. Auf Nachfrage gaben die beiden Bulgaren an, keine Zigaretten mitzufĂŒhren. Bei der Begutachtung der transportierten Waren, wurde von den Zöllnern ein schrĂ€g verladener und mit Spanngurten verzurrter Stapel Spanplatten festgestellt. Nach Entfernen der Gurte und der oberen fĂŒnf Spanplatten, kam zum Vorschein, dass die mittleren Spanplatten innen ausgeschnitten waren. In diesem zusĂ€tzlich geschaffenen Hohlraum wurden insgesamt 21.800 Zigaretten mit bulgarischen Steuerzeichen und 21 Liter Spirituosen aufgefunden.
Die Kontrollbeamten stellten die insgesamt 58.540 aufgefunden Zigaretten und die Spirituosen sicher. Gegen die drei Schmuggler wurden Strafverfahren wegen des Verdachtes der Steuerhinterziehung eingeleitet. Es entstand ein Steuerschaden in Höhe von knapp 11.000 EUR. FĂŒr die zu erwartenden Strafen und die Kosten des Verfahrens wurde im Fall des bulgarischen Ehepaars zusĂ€tzlich eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.500 Euro festgesetzt.
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