EU-Gericht weist Klagen gegen Finanzierung der Fehmarnbeltquerung ab
28.02.2024 - 11:11:08 | dts-nachrichtenagentur.de
Die Luxemburger Richter wiesen am Mittwoch unter anderem Beschwerden von FĂ€hrunternehmen sowie von DĂ€nemark zurĂŒck.
Bei der Klage DĂ€nemarks ging es darum, dass die MaĂnahmen in Form von KapitalzufĂŒhrungen sowie einer Kombination aus staatlichen Darlehen und staatlichen Garantien zugunsten der zustĂ€ndigen Gesellschaft von der EU-Kommission als staatliche Beihilfe eingestuft wurden. Das EU-Gericht stellte aber fest, dass die der Gesellschaft gewĂ€hrten Finanzierungen den Handel zwischen den Mitgliedstaaten beeintrĂ€chtigen.
Die FÀhrunternehmen beantragten unter anderem die NichtigerklÀrung eines Beschlusses der EU-Kommission von 2020 "wegen einer Reihe von Fehlern" - diese Klage wurde in vollem Umfang abgewiesen.
Die Klage der Unternehmen gegen einen Beschluss von 2018 wurde ebenfalls abgelehnt. Die EU hatte die Finanzierung der Fehmarnbeltquerung zum ersten Mal 2015 genehmigt, nachdem dĂ€nische Behörden ein entsprechendes Modell fĂŒr das Vorhaben bei der Kommission angemeldet hatten. 2018 war der Beschluss teilweise fĂŒr nichtig erklĂ€rt worden, 2020 erfolgte ein erneuter Beschluss durch die BrĂŒsseler Behörde.
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