Antisemitismusbeauftragter pocht auf StÀrkung seines Amts
27.03.2025 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de
Die Zahl antisemitischer Straftaten sei - gerade auch nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 - weiter angestiegen, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Das zeigt, dass wir den Kampf gegen Antisemitismus weiter intensivieren mĂŒssen."
Konkret regte Klein an, im Koalitionsvertrag eine stÀrkere Koordinierungsfunktion des Antisemitismusbeauftragten zu verankern.
"Darunter fĂ€llt insbesondere auch die Pflicht zur frĂŒhzeitigen Beteiligung bei MaĂnahmen und Vorhaben der Ressorts in diesen Aufgabenfeldern", fĂŒhrte Klein aus. "Dies sollte in der Gemeinsamen GeschĂ€ftsordnung der Bundesministerien festgeschrieben werden." GrundsĂ€tzlich unterstĂŒtzte Klein den Vorschlag, die Zahl der Bundesbeauftragten zu verkleinern. Sein Amt sehe er davon aber nicht berĂŒhrt. "Der Kampf gegen Antisemitismus betrifft, ebenso wie beispielswiese die Themen Rassismus oder Antidiskriminierung, alle Bereiche unserer Gesellschaft und damit auch alle Bundesressorts", sagte er. Es sei ein Koordinator vonnöten, der das Thema ĂŒbergeordnet bĂŒndelt und gemeinsame Strategien entwickelt.
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