RLP, Gewalt

Polizei hielt VerdÀchtigen bereits vor tödlicher Zugattacke fest

09.02.2026 - 22:23:54 | dts-nachrichtenagentur.de

Der mutmaßliche TĂ€ter, der nach Erkenntnissen der Polizei einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz zu Tode geprĂŒgelt haben soll, war offenbar am selben Tag schon einmal auffĂ€llig geworden.Wie der "Spiegel" berichtet, holten Bundespolizisten den 26-JĂ€hrigen um 11:50 Uhr in Kaiserslautern aus einem aus Frankreich kommenden TGV, weil er im Zug gegen eine TĂŒr getreten hatte.

Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Zugbegleiter hatten daraufhin die Behörden alarmiert.

Da die TĂŒr unbeschĂ€digt blieb und der Mann ĂŒber ein Ticket verfĂŒgte, blieb der Vorgang fĂŒr ihn jedoch offenbar ohne strafrechtliche Folgen. Am selben Tag wurde er gegen 17:45 Uhr in einem Regionalexpress in der NĂ€he von Landstuhl von einem 36 Jahre alten Zugbegleiter kontrolliert, der ihn wegen eines nun fehlenden Fahrscheins des Zuges verweisen wollte. Der Mann attackierte den Bahn-Mitarbeiter mit FaustschlĂ€gen, dieser starb spĂ€ter in einem Krankenhaus.

Der mutmaßliche TĂ€ter war in Luxemburg gemeldet. Die dortigen Behörden sollen ihn aber erst am Dienstag als "vermisste Person" ausgeschrieben haben, sodass den deutschen Beamten am Tag der Tat noch keine Beschreibung des Mannes vorlag.

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