CDU-Verhandler hofft auf Domino-Effekt bei ZurĂŒckweisungen
01.04.2025 - 16:56:26 | dts-nachrichtenagentur.de"Das heiĂt, dass es am Ende auch zu ZurĂŒckweisungen an den europĂ€ischen Grenzen kommt." Lechner zeigte sich sicher, "dass die Bundesregierung da mit einer Sprache sprechen wird" und sich "mit den europĂ€ischen Staaten verstĂ€ndigen lassen wird". Wenn das allerdings ĂŒberhaupt nicht möglich sei, könne man die Bundespolizei auf die Mitte der Grenze vorrĂŒcken lassen. "Und dann kann man abweisen, ohne dass derjenige vorher schon in das Land eingereist ist", sagte er. Man wolle aber "nicht zu diesen Mitteln greifen". Deshalb, so Lechner, glaube er, "dass es am Ende eine europĂ€ische VerstĂ€ndigung geben wird, sodass wir gemeinsam mit unseren europĂ€ischen Nachbarstaaten diese ZurĂŒckweisung durchfĂŒhren werden". Der EuropĂ€ische Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte (EGMR) hatte im Oktober 2024 Deutschland wegen der direkten ZurĂŒckweisung eines GeflĂŒchteten nach Griechenland ohne PrĂŒfung seines Asylgrunds verurteilt. Ihm musste eine EntschĂ€digung in Höhe von 8.000 Euro gezahlt werden. Im Januar 2025 folgte ein Urteil gegen Griechenland wegen der illegalen ZurĂŒckweisung einer Migrantin an der Grenze zur TĂŒrkei. Griechenland musste 20.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.
