Bundeswehr: 250 Euro BuĂgeld bei Fragebogen-Verweigerung
07.05.2026 - 18:23:58 | dts-nachrichtenagentur.deDie Geldstrafe werde erst verhĂ€ngt, wenn junge MĂ€nner mehrere Fristen verstreichen lieĂen und explizite Mahnungen, den Online-Fragebogen auszufĂŒllen, ignorierten. GrundsĂ€tzlich wĂ€re eine Strafe von bis zu 1.000 Euro möglich gewesen, das Ministerium habe sich aber fĂŒr eine deutlich niedrigere BuĂe entschieden.
Die RĂŒcklaufquote fĂŒnf Monate nach dem Start der Fragebogenaktion ist offenbar recht hoch. Aus dem Ministerium hieĂ es, 86 Prozent der rund 106.000 angeschriebenen MĂ€nner hĂ€tten den Fragebogen innerhalb der ersten Frist von vier Wochen nach Erhalt der Aufforderung beantwortet. Weitere fĂŒnf Prozent beantworteten demnach die Fragen zu ihrer Fitness und dem Interesse, freiwillig zur Bundeswehr zu kommen, nach einer ersten Mahnung.
Mit der Antwortrate von 91 Prozent sei man im Ministerium zufrieden. Trotzdem werde versucht, die restlichen MĂ€nner mit Mahnungen zum AusfĂŒllen zu bewegen. Die VerhĂ€ngung eines BuĂgelds gelte als letztes Mittel, wenn alle Erinnerungen ins Leere liefen. Das AusfĂŒllen des Online-Fragebogens ist fĂŒr MĂ€nner verpflichtend, fĂŒr Frauen ist die Abfrage freiwillig.
