Unionsfraktion, PrÀsenz

Unionsfraktion will stÀrkere PrÀsenz deutscher Truppen im Ausland

24.06.2025 - 09:21:14 | dts-nachrichtenagentur.de

Kurz vor dem Nato-Gipfel hat der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, JĂŒrgen Hardt (CDU), eine stĂ€rkere PrĂ€senz Deutschlands im Ausland gefordert.

JĂŒrgen Hardt (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Deutschland sollte den Nato-Partnern offensiv anbieten, auch ĂŒber Litauen hinaus Truppen fĂŒr die gemeinsame Sicherheit im Ausland zu stationieren", schrieb Hardt in einem Gastbeitrag fĂŒr das "Handelsblatt" am Dienstag. "Unser quantitatives Angebot - 3,5 Prozent vom BIP fĂŒr Verteidigung plus 1,5 Prozent fĂŒr Infrastruktur - wĂŒrde eine zusĂ€tzliche qualitative Komponente erhalten und damit unsere gemeinsame Abschreckung durch deutsche Bereitschaft sinnvoll verstĂ€rken." Zudem fordert Hardt, einen neuen Fokus auf die Nachrichtendienste zu legen.

"Sie profitieren zwar auch von grĂ¶ĂŸerem Haushaltsspielraum, benötigen aber gesetzgeberische Rahmenbedingungen und nicht nur restriktive, sondern auch klare und flexible Mandate, um Kompetenzen in Cyberabwehr, hybrider Bedrohungserkennung und prĂ€ventiver Analyse auszubauen", so der CDU-Politiker. Als drittes Element schlĂ€gt Hardt eine stĂ€rkere Einbindung der LĂ€nder und Kommunen in die Sicherheitsstrategie des Bundes vor. "CybervorfĂ€lle, Grenzsicherheit und Krisenmanagement betreffen Landesbehörden in erheblichem Maße. Der Nationale Sicherheitsrat wird an dieser Stelle entscheidend vernetzen mĂŒssen". Aus Sicht von Hardt rĂ€che sich immer wieder, dass die LĂ€nder bei der Erstellung der Nationalen Sicherheitsstrategie außen vor gelassen worden seien.

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