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EU-Politiker wollen Konsequenzen nach KI-Hackerangriff

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 15:59 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Mehrere EU-Politiker haben nach einem Hackerangriff einer sogenannten "KĂŒnstlichen Intelligenz" auf das Startup Hugging Face eine stĂ€rkere technologische SouverĂ€nitĂ€t Europas gegenĂŒber US-Konzernen."Es darf nicht passieren, dass eine KI außerhalb des gesteckten Rahmens eigenstĂ€ndig agiert", sagte Svenja Hahn, FDP-Abgeordnete im EU-Parlament, dem "Spiegel".

EU-Politiker wollen Konsequenzen nach KI-Hackerangriff
EU-Parlament in BrĂŒssel (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Der Vorfall zeige, wie wichtig es sei, dass aus Europa eigene wirkmĂ€chtige KI komme, damit Unternehmen und Infrastruktur effektiv geschĂŒtzt seien vor den Angriffen der nĂ€chsten KI-Generation.

Die GrĂŒnen-Politikerin Alexandra Geese sagte dem Magazin, der eigenstĂ€ndige Einbruch von OpenAI-KI in ein anderes Unternehmen gefĂ€hrde die gesamte Wirtschaftsordnung und mĂŒsse nach Artikel 55 der KI-Verordnung in Europa gemeldet werden. Jetzt zeige sich, wie selbstbewusst das AI Office der EuropĂ€ischen Kommission seine ZustĂ€ndigkeit durchsetze, sagte die EU-Abgeordnete. Dies sei ein weiterer Anreiz, technologische SouverĂ€nitĂ€t endlich ernst zu nehmen.

Martin Schirdewan, Chef der Linkenfraktion im EU-Parlament, sagte, der Zwischenfall zeige, dass Konzerne wie OpenAI im ungebremsten Kampf um die stĂ€rkste KI die Kontrolle ĂŒber ihre eigenen Technologien verlören. Die EU mĂŒsse Konsequenzen ziehen: Sicherheitsregeln fĂŒr KI, die vor der entfesselten Technologie schĂŒtzten, und digitale europĂ€ische UnabhĂ€ngigkeit, um sich nicht weiter in den HĂ€nden der großen US-BigTech-Unternehmen zu befinden.

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