Terrorismus

Verfassungsschutz beziffert SchÀden durch linksextreme AnschlÀge

Veröffentlicht am: 11.01.2026 um 00:44 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Nach dem Brandanschlag auf das Stromnetz im Berliner SĂŒdwesten sieht das Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz einen Anstieg der SchĂ€den durch linksextreme Sabotageakte.Die Angriffe auf die Kritische Infrastruktur und Unternehmen verursachten einen jĂ€hrlichen SchĂ€den "in mehrstelliger Millionenhöhe", heißt es in einer neuen Analyse, ĂŒber die die "Bild am Sonntag" berichtet.

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Schienen (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Bisher hatte der Inlandsgeheimdienst von "mehreren Millionen Euro" pro Jahr gesprochen.

Ein Brandanschlag mit mutmaßlich linksextremem Hintergrund hatte am 3. Januar 45.000 Haushalte und 2.200 Firmen fĂŒr mehrere Tage von der Stromversorgung abgeschnitten. Hinter dem Angriff soll die sogenannte "Vulkangruppe" stehen. Der Verfassungsschutz nimmt an, "dass sich hinter den `Vulkangruppen` ein Netzwerk verbirgt", heißt es in der Analyse. "Es dĂŒrfte sich um unterschiedliche Strukturen handeln, die den Namen `Vulkangruppe` als eine Art `Label` nutzen." Ideologisch ließen sich die "Vulkangruppen" dem "gewaltorientierten anarchistischen Spektrum" zuordnen.

Aus dem Papier geht hervor, dass der Verfassungsschutz derzeit eine weitere Gruppe aus dem linksextremen Spektrum wegen Angriffen auf die Infrastruktur im Blick hat. Das "Kommando Angry Birds" hatte sich dazu bekannt, im Juli 2025 die wichtige Bahnstrecke zwischen DĂŒsseldorf und Duisburg lahmgelegt zu haben.

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