Öffentliche Schulden sind auf den Höchststand gestiegen
Veröffentlicht am: 22.12.2020 um 10:10 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Gemäß der Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) am Dienstag, 22. Dezember 2020, liegt zum Quartalsende 2019 beim nicht öffentlichen Bereich des öffentlichen Gesamthaushalts eine Verschuldung von 2.195,1 Milliarden Euro vor. Bei den Zahlen handelt es sich um vorläufige Ergebnisse.
Der bis anhin höchste ermittelte Stand der Schulden in der Schuldenstatistik mit 2.109,2 Milliarden Euro ist bereits Ende des zweiten Quartals 2020 erreicht worden. Ende des Jahres 2012 hat es mit 2.068,3 Milliarden Euro eine ähnlich hohe Verschuldung gegeben. Seit dieser Zeit sind die öffentlichen Schulden jährlich rückläufig. Gegenüber dem Jahresende 2019 ist die öffentliche Verschuldung zum Ende des dritten Quartals 2020 mit einem Plus von 15,6 Prozent auf 296,4 Milliarden Euro gestiegen. Der Anstieg liegt im Wesentlichen in der Aufnahme von finanziellen Mitteln für die Maßnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Krise begründet.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 202 hat der Stand an Schulden mit einem Plus von 85,9 Milliarden Euro um 4,1 Prozent zugenommen. Gegenüber dem Jahresende 2019 waren alle Bereiche des öffentlichen Gesamthaushalts, mit Ausnahme von der Sozialversicherung, stärker verschuldet. In diesem Zeitraum hat sich die Verschuldung des Bundes mit 241,5 Milliarden Euro auf 1.430,1 Milliarden Euro und damit um 20,3 Prozent am stärksten erhöht. Die Schulden bei Wertpapieren sind mit 207,4 Milliarden Euro besonders stark gestiegen. Laut den Statistikern waren die Länder bis Ende des dritten Quartals 2020 mit 631,1 Milliarden Euro verschuldet, was einem Anstieg gegenüber dem Jahresende von 2019 einem Plus von 9,1 Prozent 52,4 Milliarden Euro entspricht. Die Verschuldung hat in allen Ländern einen Anstieg erfahren.
In Sachsen hat sich die Verschuldung, wo von einem tieferen Niveau ausgegangen wurde, mit einem plus auf 170,9 Prozent um das 2,7-Fache erhöht, gefolgt von Bayern mit einem Plus von 26,5 Prozent und Bremen mit einem Plus von 20,8 Prozent. Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit einem Plus von 16,4 Milliarden Euro den höchsten Zuwachst, gefolgt von Bremen mit einem Plus von 6,3 Milliarden Euro und Niedersachsen mit einem Plus von 5,0 Milliarden Euro.
Im Vergleich zum Jahresende 2019 hat sich der Stand der Schulden von Gemeinden und Gemeindeverbänden von 2,5 Milliarden Euro auf 133,9 Milliarden Euro erhöht. Dies entspricht einem Prozentsatz von e 1,9 Prozent. Die Erhöhung ist im Vergleich zu den Ländern und zum Bund lediglich geringfügig.
Regional ist die Entwicklung unterschiedlich verlaufen. Die Schulden sind insbesondere in den Gemeinden und Gemeindeverbänden in Hessen mit einem Plus von 7,3 Prozent, Schleswig-Holstein mit einem Plus von 6,6 Prozent sowie in Niedersachsen mit einem Plus von 6,2 Prozent gestiegen.
Rückläufig sind die Schulden vor allem im Saarland mit einem Minus von 15,1 Prozent, in Sachsen mit einem Minus von 13,7 Prozent und in Thüringen mit einem Minus von 5,7 Prozent.
Im Vergleich zum Jahresende 2019 konnte die Sozialversicherung den Stand der Schulden mit rund 5 Millionen Euro auf 52 Millionen Euro reduzieren. Dies entspricht einem Prozentsatz von Minus 8,8 Prozent.
Der bis anhin höchste ermittelte Stand der Schulden in der Schuldenstatistik mit 2.109,2 Milliarden Euro ist bereits Ende des zweiten Quartals 2020 erreicht worden. Ende des Jahres 2012 hat es mit 2.068,3 Milliarden Euro eine ähnlich hohe Verschuldung gegeben. Seit dieser Zeit sind die öffentlichen Schulden jährlich rückläufig. Gegenüber dem Jahresende 2019 ist die öffentliche Verschuldung zum Ende des dritten Quartals 2020 mit einem Plus von 15,6 Prozent auf 296,4 Milliarden Euro gestiegen. Der Anstieg liegt im Wesentlichen in der Aufnahme von finanziellen Mitteln für die Maßnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Krise begründet.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 202 hat der Stand an Schulden mit einem Plus von 85,9 Milliarden Euro um 4,1 Prozent zugenommen. Gegenüber dem Jahresende 2019 waren alle Bereiche des öffentlichen Gesamthaushalts, mit Ausnahme von der Sozialversicherung, stärker verschuldet. In diesem Zeitraum hat sich die Verschuldung des Bundes mit 241,5 Milliarden Euro auf 1.430,1 Milliarden Euro und damit um 20,3 Prozent am stärksten erhöht. Die Schulden bei Wertpapieren sind mit 207,4 Milliarden Euro besonders stark gestiegen. Laut den Statistikern waren die Länder bis Ende des dritten Quartals 2020 mit 631,1 Milliarden Euro verschuldet, was einem Anstieg gegenüber dem Jahresende von 2019 einem Plus von 9,1 Prozent 52,4 Milliarden Euro entspricht. Die Verschuldung hat in allen Ländern einen Anstieg erfahren.
In Sachsen hat sich die Verschuldung, wo von einem tieferen Niveau ausgegangen wurde, mit einem plus auf 170,9 Prozent um das 2,7-Fache erhöht, gefolgt von Bayern mit einem Plus von 26,5 Prozent und Bremen mit einem Plus von 20,8 Prozent. Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit einem Plus von 16,4 Milliarden Euro den höchsten Zuwachst, gefolgt von Bremen mit einem Plus von 6,3 Milliarden Euro und Niedersachsen mit einem Plus von 5,0 Milliarden Euro.
Im Vergleich zum Jahresende 2019 hat sich der Stand der Schulden von Gemeinden und Gemeindeverbänden von 2,5 Milliarden Euro auf 133,9 Milliarden Euro erhöht. Dies entspricht einem Prozentsatz von e 1,9 Prozent. Die Erhöhung ist im Vergleich zu den Ländern und zum Bund lediglich geringfügig.
Regional ist die Entwicklung unterschiedlich verlaufen. Die Schulden sind insbesondere in den Gemeinden und Gemeindeverbänden in Hessen mit einem Plus von 7,3 Prozent, Schleswig-Holstein mit einem Plus von 6,6 Prozent sowie in Niedersachsen mit einem Plus von 6,2 Prozent gestiegen.
Rückläufig sind die Schulden vor allem im Saarland mit einem Minus von 15,1 Prozent, in Sachsen mit einem Minus von 13,7 Prozent und in Thüringen mit einem Minus von 5,7 Prozent.
Im Vergleich zum Jahresende 2019 konnte die Sozialversicherung den Stand der Schulden mit rund 5 Millionen Euro auf 52 Millionen Euro reduzieren. Dies entspricht einem Prozentsatz von Minus 8,8 Prozent.
Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile
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