GrĂŒne, AufklĂ€rung

GrĂŒne wollen AufklĂ€rung ĂŒber ZusammenhĂ€nge von AnschlĂ€gen

20.02.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Vor der Sondersitzung des Innenausschusses am Donnerstag haben die GrĂŒnen eine AufklĂ€rung ĂŒber mögliche ZusammenhĂ€nge zwischen den jĂŒngsten Attentaten in Magdeburg, Aschaffenburg und MĂŒnchen gefordert.

Auto fĂ€hrt in MĂŒnchen in Menschenmenge (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wir mĂŒssen die AufklĂ€rung der jĂŒngsten Taten von Magdeburg, Aschaffenburg und MĂŒnchen auch ĂŒber den Wahlperiodenwechsel weiter mit Hochdruck betreiben", sagte GrĂŒnen-Fraktionsvize Konstantin von Notz der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Im Zuge der bisherigen AufklĂ€rung der schrecklichen Taten seien bereits "teils eklatante VersĂ€umnisse offen zu Tage" getreten. "Ihnen mĂŒssen wir schonungslos weiter nachgehen", forderte von Notz. Mit Blick auf die Sitzungen am Donnerstag erwarte man von den geladenen Vertretern der Landesebene, der Bundesregierung und der Sicherheitsbehörden nicht nur AuskĂŒnfte ĂŒber den jeweiligen Stand der Ermittlungen.

"DarĂŒber hinaus werden wir als GrĂŒne auch noch einmal mit Nachdruck der Frage nachgehen, ob es gegebenenfalls bereits Erkenntnisse zu Verbindungen zwischen den einzelnen Taten der vergangenen Wochen gibt", sagte der Innenpolitiker. "FĂŒr uns klar: Bei der auffĂ€lligen HĂ€ufung dieser entsetzlichen Taten unmittelbar vor der Bundestagswahl mĂŒssen die Sicherheitsbehörden mit Blick auf die Motivlagen der mutmaßlichen TĂ€ter und die genauen HintergrĂŒnde der Taten einen breiten Ermittlungsansatz wĂ€hlen und auch dieser Frage sehr entschlossen nachgehen. Hierbei gilt es auch die Rolle der Nachrichtendienste in den Blick zu nehmen", so von Notz. Man wolle wissen, welche Informationen den Nachrichtendiensten zu Taten und TĂ€tern gelegen hĂ€tten und vorlĂ€gen. "BezĂŒglich der Tat von MĂŒnchen wirft unter anderem die TĂ€tigkeit des TatverdĂ€chtigen bei einer Sicherheitsfirma Fragen auf, denen entschlossen nachgegangen werden muss", sagte der GrĂŒnen-Politiker. "Die Bundestagswahl und die sich anschließende Regierungsbildung dĂŒrfen nicht als Vorwand dienen, die weitere AufklĂ€rung nicht mit der notwendigen Entschlossenheit voranzutreiben", sagte von Notz. "Sie bleibt dringend nötig, um teils seit Jahren bekannte sicherheitspolitische Defizite endlich abstellen zu können."

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