WM, Nationalmannschaft

Letzter WM-Auftaktsieg 2006: Basketballer vor Pflichtaufgabe

Veröffentlicht: 25.08.2023 um 08:01 Uhr, dpa.de

Der WM-Stolperstart war zuletzt Standard für Deutschlands Basketballer. Das soll diesmal anders werden. Zumal Japans einziger namhafter Akteur gar nicht mitspielt.

Führte Deutschland bei der WM-Überraschung an: Dennis Schröder. - Bild: Matthias Stickel/dpa
Führte Deutschland bei der WM-Überraschung an: Dennis Schröder. - Bild: Matthias Stickel/dpa

Mit WM-Auftaktspielen haben Deutschlands Basketballer zuletzt keine besonders guten Erfahrungen gemacht. Der letzte Erfolg zum Start in eine WM datiert aus dem Jahr 2006: In Japan, gegen Japan.

Heute (14.10 Uhr/Magentasport) tritt das Team von Bundestrainer Gordon Herbert erstmals bei der diesjährigen Ausgabe an: In Japan, gegen Japan. Der EM-Dritte des Vorjahres geht die Partie in der Okinawa Arena selbstbewusst an und startet nach einer starken Vorbereitung als klarer Favorit gegen den asiatischen Gastgeber.

Kann Japan den Heimvorteil nutzen?

«Auf jeden Fall ist es ein Must-Win. Wir haben eine Gruppe mit viel Qualität. Japan ist vermeintlich der einfachste Gegner, aber sie haben den Heimvorteil. Das pusht nochmal», sagte Flügelspieler Andreas Obst über den Auftaktgegner, der ohne NBA-Profi Rui Hachimura auskommen muss. Patzt Deutschland zum Auftakt, droht bereits am Sonntag (10.30 Uhr) gegen den Olympia-Dritten Australien das vorzeitige Aus. Als viertes Team zählt Finnland zu der Gruppe, die als eine der stärksten bei dieser WM gilt.

Abgehakt scheint für das Team der Zwist zwischen Dennis Schröder und Maxi Kleber. Kleber hatte nach harscher Kritik von Schröder seinen WM-Verzicht erklärt. «Ich habe mich da rausgehalten und finde es schade, dass diese Sache überhaupt Thema ist. Ich finde es unfair, dass sowas dem Wesentlichen die Aufmerksamkeit entzieht», sagte Moritz Wagner der «Süddeutschen Zeitung» (Freitag). Der Fall habe «keinen Einfluss auf unseren Alltag». So sieht es auch Wagners Bruder Franz. «Klar ist Maxi ein super Spieler, den wir gebrauchen könnten. Aber gleichzeitig haben wir im Team jetzt alles, was nötig ist, um diese WM zu spielen.

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