Nach Hanau-Attentat: Marco Reus äußert sich gegen Rassismus
Veröffentlicht: 21.02.2020 um 10:37 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)
Kein Sieg oder Titel im Fußball sei ihm so wichtig wie eine offene und vor allem friedliche Gesellschaft, sagte Marco Reus gegenüber der Newsseite T-Online. Er wünsche sich nicht mehr als eine offene und friedliche Gesellschaft. Zudem solle unsere Welt eine tolerantere sein, in der Rassismus, Hass und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz erhielten.
Er sei von Kindesbeinen an zu Toleranz, Weltoffenheit und Respekt erzogen worden. Zudem sei er schon als kleiner Junge nicht zuletzt im Fußball mit den unterschiedlichsten Nationalitäten und Glaubensrichtungen in Kontakt gekommen, sagte der Kapitän des BVB. Die Welt, in der er jetzt lebe, der Profifußball, sei ein Bereich des öffentlichen Lebens, der so international wie der Sport an sich sei. Marco Reus verwies auf die vielen Herkunftsländer seiner Mitspieler, diese kommen u. a. aus der Schweiz, aus Marokko oder Argentinien. Zudem habe er Fans und Freunde in der ganzen Welt. Er habe zudem viele Länder und andere Kulturen kennenlernen dürfen, fügte er hinzu. Beim Attentat in Hanau hatte ein offenbar rassistisch ausgerichteter Mann zehn Menschen und sich selbst getötet. Seine Opfer hatten bis auf seine Mutter alle einen Migrationshintergrund und waren deshalb von ihm getötet worden. Die Spiele der Bundesliga werden an diesem Spieltag alle mit einer Schweigeminute beginnen.
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