Jürgen Klopp, DFB-Team

Jürgen Klopp kündigt kleineren DFB-Kader für November an

Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 04:24 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Jürgen Klopp zieht trotz nur eines Sieges aus den ersten vier Nations-League-Spielen ein positives Fazit. Für die November-Partien gegen Serbien und die Niederlande kündigt der Bundestrainer einen deutlich kleineren Kader an.

  • Da geht's lang: Jürgen Klopp sieht das Nationalteam auf dem richtigen Weg. - Bild: Christian Charisius/dpa
    Da geht's lang: Jürgen Klopp sieht das Nationalteam auf dem richtigen Weg. - Bild: Christian Charisius/dpa
  • Kein Grund für Trübsal: Der Bundestrainer mit Kapitän Florian Wirtz nach dem 0:0 gegen Griechenland. - Bild: Christian Charisius/dpa
    Kein Grund für Trübsal: Der Bundestrainer mit Kapitän Florian Wirtz nach dem 0:0 gegen Griechenland. - Bild: Christian Charisius/dpa
Da geht's lang: Jürgen Klopp sieht das Nationalteam auf dem richtigen Weg. - Bild: Christian Charisius/dpa Kein Grund für Trübsal: Der Bundestrainer mit Kapitän Florian Wirtz nach dem 0:0 gegen Griechenland. - Bild: Christian Charisius/dpa

Jürgen Klopp will die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei den abschließenden Nations-League-Spielen im November mit einem deutlich kleineren Kader antreten lassen.

Nur noch 23 oder 24 Spieler

Nach dem 0:0 in Thessaloniki gegen Griechenland kündigte der Bundestrainer an, nicht erneut mit 44 Spielern zu arbeiten. Für die beiden Partien seien 23 oder 24 Akteure vorgesehen.

Deutschland spielt am 13. November in Belgrad gegen Serbien und drei Tage später in Berlin gegen die Niederlande. Klopp sagte, der große Kader sei angesichts von nur zwei Spielen in einer Woche nicht nötig.

Viele Alternativen nach großer Sichtung

Der 59-Jährige sprach von einem nun vorhandenen „Pool“ an Spielern. Dieser könne durch Akteure aus der U21 sowie durch Profis ergänzt werden, die sich in den kommenden Wochen mit starken Leistungen in ihren Vereinen empfehlen.

Nach vier Partien unter Klopp steht für Deutschland ein Sieg zu Buche. Mit fünf Punkten liegt die DFB-Auswahl in Gruppe 2 hinter den Niederlanden und Griechenland, die jeweils acht Zähler haben, auf Platz drei.

Viertelfinale bleibt das Ziel

Für den Einzug ins Viertelfinale muss Deutschland an den letzten beiden Spieltagen mindestens auf Rang zwei springen. Klopp bewertete die positiven Erkenntnisse aus der ersten Länderspielphase dennoch höher als die Ergebnisse.

„Damit bin ich super-happy“, sagte der Bundestrainer. Als einzigen Wermutstropfen bezeichnete er, dass seine Mannschaft in Thessaloniki nicht gewonnen habe. Nach der Arbeit mit 44 Spielern sei die „DFB-Nationalmannschafts-Fußball-Festplatte“ nun nicht mehr leer; die Auswahl müsse nicht bei null anfangen.

Vier Spiele, nur ein Sieg

Klopp hat seine erste Länderspielphase mit vier Partien und einem ungewöhnlich großen Aufgebot genutzt, um zahlreiche Spieler zu beobachten. Deutschland holte dabei fünf Punkte und liegt in der Nations-League-Gruppe 2 hinter Griechenland und den Niederlanden auf Rang drei. Für das Viertelfinale braucht die Mannschaft an den letzten beiden Spieltagen im November mindestens Platz zwei.

Breite statt feste Hierarchie

Die personelle Sichtung hat nach Klopps Einschätzung mehrere Optionen geschaffen. Besonders das Mittelfeld mit Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und Florian Wirtz überzeugte beim 2:0 gegen Serbien; zugleich zeigen die wechselnden Aufstellungen, dass zentrale Rollen noch nicht endgültig vergeben sind. Auch im Tor setzte Klopp in den ersten drei Partien auf unterschiedliche Spieler.

November als sportlicher Prüfstein

Mit einem Kader von 23 oder 24 Spielern wird die Auswahl im November erstmals stärker verdichtet. Das erhöht den Konkurrenzdruck und macht die Vereinsleistungen der kommenden Wochen für die Nominierung wichtiger. Sportlich geht es in Belgrad und Berlin nicht nur um die Rangfolge in der Gruppe: Der Einzug ins Viertelfinale wäre auch ein erster belastbarer Hinweis darauf, ob aus der breiten Sichtung eine konkurrenzfähige Mannschaft für die kommenden Aufgaben entsteht.

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