Freiburg siegt zum Auftakt der Abschiedstour von Streich
30.03.2024 - 17:29:01 | dpa.de
Der SC Freiburg hat sich zum Auftakt der emotionalen Abschiedstour von Trainer Christian Streich die Hoffnungen auf einen internationalen Startplatz erhalten.
Zwölf Tage nach der Bekanntgabe seines selbst gewÀhlten Jobendes zum Saisonschluss bescherte die Breisgauer Elf ihrem Coach bei Borussia Mönchengladbach einen souverÀnen 3:0 (1:0)-Erfolg und bleibt im Rennen um den eventuell noch wichtigen siebten Tabellenplatz. Die GÀste kamen nach zuvor zwei Pflichtspielniederlagen durch die Treffer von Michael Gregoritsch (7. Minute), Merlin Röhl (47.) und Ritsu Doan (57.) zum verdienten Sieg.
Die auch im fĂŒnften Pflichtspiel nacheinander sieglosen Gladbacher enttĂ€uschten vor 53.000 Zuschauern im Borussia-Park. Damit verpassten die Gastgeber den Sprung aus der gefĂ€hrdeten Zone und mĂŒssen weiterhin auch nach unten schauen.
Freiburgs Trainer musste die Emotionen verdrĂ€ngen und zunĂ€chst auf die angespannte Personallage reagieren. Die erste Innenverteidiger-Reihe mit dem Ex-Gladbacher Matthias Ginter und Philipp Lienhart stand nicht zur VerfĂŒgung, auch Roland Sallai fiel verletzt aus. Ungewohnte vier Ănderungen musste Streich vornehmen. Dabei blieb Top-TorschĂŒtze Vincenzo Grifo zunĂ€chst nur ein Platz auf der Bank.
Omlin wieder im Gladbacher Tor
Die Gladbacher hatten erstmals nach siebenmonatiger Verletzungspause wieder ihren KapitĂ€n und TorhĂŒter Jonas Omlin auf dem Feld, und der wurde gleich kalt erwischt. Eine verunglĂŒckte Torschussflanke von Maximilian Eggestein landete bei Gregoritsch, der den Ball aus kurzer Distanz in die lange Ecke zur 1:0-FĂŒhrung der GĂ€ste schob. Damit setzte der Ăsterreicher seinen Lauf in dieser Woche fort. Im LĂ€nderspiel gegen die TĂŒrkei erzielte er am Dienstag beim 6:1-Erfolg drei Treffer.
Die Gastgeber dominierten die Partie zunĂ€chst trotz des RĂŒckstandes und kamen gleich durch Joe Scally und Rocco Reitz zu guten Torgelegenheiten. Auch Nico Elvedi scheiterte mit einem Kopfball nach einer Ecke nur knapp (31.), doch es fehlte in der Offensive die letzte Durchschlagskraft. Zudem bestand hĂ€ufiger Gefahr fĂŒr das eigene Tor, wenn die GĂ€ste aus ihrer kompakten und variablen Deckungsreihe, in der Yannik Keitel und Lukas KĂŒbler einen guten Job machten, schnell auf Offensive umschalteten.
Gleich nach der Pause nutzte Röhl die erste Chance fĂŒr die Breisgauer und traf aus halbrechter Position von der Strafraumecke ins kurze Eck zum 2:0. Auch bei diesem Gegentreffer sah RĂŒckkehrer Omlin im Gladbacher Tor nicht gut aus. Doan krönte den souverĂ€nen Auftritt der Freiburger nach Doppelpass mit Eggestein mit dem Treffer zum 3:0.
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