Spieler von Werder Bremen übt scharfe Kritik am Auftritt der eigenen Mannschaft.
Veröffentlicht: 19.05.2020 um 16:58 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)
Werder Bremen veröffentlichte am Dienstag auf Facebook ein Video des Bremer Verteidigers Kevin Vogt, in dem dieser den Auftritt seiner Mannschaft im Bundesliga-Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit deutlichen Worten kritisiert. Vogt erklärte in seiner Videoansprache, dass es zur Verantwortung gehöre, „nicht nur positiv zu sein“, sondern bei gegebenem Anlass „auch mal dazwischen zu hauen“, falls einmal etwas in der eigenen Mannschaft nicht gut laufe. In dieser Hinsicht verlangte der Spieler von seinem Team, „ein Stück weit ekliger“ zu werden.
Am vergangenen Montag sei man bei der Partie gegen Leverkusen einfach nicht hinreichend gut aufgetreten, um der Mannschaft vom Niederrhein angesichts deren hoher spielerischer Klasse „den Schneid mehr hätte abkaufen können“. Nun müsse man insbesondere die nach Standardsituationen erzielten Gegentore der Leverkusener genau analysieren und aufarbeiten.
In diesem Zusammenhang sei es auch notwendig, grundsätzliche Fragen kritisch zu beleuchten. Gegenseitiges „Streicheln“ und das Spenden von Trost nach dem Motto „Ja, das wird schon“ reiche da nicht aus. Vielmehr müsse „der Finger in die Wunde“ gelegt werden, wobei durchaus bestimmte Einzelpersonen anzusprechen seien. Die identifizierten Schwachpunkte müssten anschließend konsequent behoben werden. Kevin Vogt, der als Spieler von Hoffenheim nach Bremen ausgeliehen wurde, wies ausdrücklich darauf hin, das sowohl die Angehörigen der Mannschaft als auch die Trainer Verantwortung trügen.
Am vergangenen Montag sei man bei der Partie gegen Leverkusen einfach nicht hinreichend gut aufgetreten, um der Mannschaft vom Niederrhein angesichts deren hoher spielerischer Klasse „den Schneid mehr hätte abkaufen können“. Nun müsse man insbesondere die nach Standardsituationen erzielten Gegentore der Leverkusener genau analysieren und aufarbeiten.
In diesem Zusammenhang sei es auch notwendig, grundsätzliche Fragen kritisch zu beleuchten. Gegenseitiges „Streicheln“ und das Spenden von Trost nach dem Motto „Ja, das wird schon“ reiche da nicht aus. Vielmehr müsse „der Finger in die Wunde“ gelegt werden, wobei durchaus bestimmte Einzelpersonen anzusprechen seien. Die identifizierten Schwachpunkte müssten anschließend konsequent behoben werden. Kevin Vogt, der als Spieler von Hoffenheim nach Bremen ausgeliehen wurde, wies ausdrücklich darauf hin, das sowohl die Angehörigen der Mannschaft als auch die Trainer Verantwortung trügen.
Redaktion ad-hoc-news.de, A. Camus
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