Wahl-Statuten abgesegnet: UEFA-Boss Ceferin könnte bleiben
Veröffentlicht am: 08.02.2024 um 12:48 Uhr | dpa.deDer Weg fĂŒr Aleksander Ceferin zu einer noch lĂ€ngeren Amtszeit als PrĂ€sident der EuropĂ€ischen FuĂball-Union ist frei. Der UEFA-Kongress stimmte en bloc fĂŒr mehrere StatutenĂ€nderungen.
Eine davon ermöglicht Ceferin, der seit September 2016 im Amt ist, im Jahr 2027 erneut gewĂ€hlt werden zu können. In den UEFA-Statuten ist eine AmtszeitbeschrĂ€nkung von zwölf Jahren verankert. Weil Ceferin seine erste Amtszeit aber vom damals gesperrten Michel Platini ĂŒbernahm, zĂ€hlt diese nach der Anpassung am Donnerstag nicht mehr mit.
Auch DFB fĂŒr StatutenĂ€nderung
Der Deutsche FuĂball-Bund hatte die StatutenĂ€nderung unterstĂŒtzt. Beim Kongress stimmten bei einer Enthaltung nur drei von 55 NationalverbĂ€nden gegen eine Abstimmung en bloc. Dadurch gab es keine tiefer gehende Debatte ĂŒber die Statuten. Die Ănderungen selbst wurden mit groĂer Mehrheit angenommen.
Die UEFA beruft sich nach dpa-Informationen vor allem auf ein Rechtsgutachten, demzufolge die bisherige Formulierung der Statuten nicht mit Schweizer Recht vereinbar gewesen sei. Der Dachverband hat seinen Sitz in Nyon.
Ceferin hat bislang nicht bekannt gegeben, ob er in drei Jahren erneut antreten wird. Im vergangenen Jahr war er per Akklamation im Amt bestÀtigt worden.
