Bahnrad-WM, Pauline Grabosch

Bahnrad-WM: Grabosch holt Gold in Shanghai

Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 12:07 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Pauline Grabosch hat bei der Bahnrad-WM in Shanghai das 1.000-Meter-Zeitfahren gewonnen. Die 28-Jährige setzte sich vor zwei Niederländerinnen durch und holte das erste Gold für das deutsche Team.

Deutschlands Medaillen in Shanghai

  • Pauline Grabosch gewann in Shanghai das 1.000-Meter-Zeitfahren in 1:04,572 Minuten.
  • Die Niederländerinnen Hetty van den Wouw und Sofie van Rooijen belegten die nächsten Plätze.
  • Maximilian Dörnbach holte zuvor Silber im Keirin, die Teamsprinterinnen gewannen Bronze.
Pauline Grabosch hat bei der Bahnrad-WM in Shanghai die Goldmedaille im 1.000-Meter-Zeitfahren gewonnen. (Archivbild) - Bild: Bernd Weißbrod/dpa

Pauline Grabosch gewinnt in Shanghai

Bahnradsprinterin Pauline Grabosch hat bei den Weltmeisterschaften in Shanghai die erste Goldmedaille für das deutsche Team gewonnen. Im 1.000-Meter-Zeitfahren siegte die 28 Jahre alte Magdeburgerin in 1:04,572 Minuten vor den Niederländerinnen Hetty van den Wouw und Sofie van Rooijen.

Deutsche Medaille im Zeitfahren

Van den Wouw benötigte 1:05,223 Minuten, Van Rooijen fuhr 1:05,398. Für das deutsche Bahnrad-Team war es die dritte Medaille bei den Titelkämpfen in der chinesischen Metropole.

Zweite Medaille für Grabosch

Grabosch hatte zum Auftakt gemeinsam mit Clara Schneider und Lea Sophie Friedrich Bronze im Teamsprint gewonnen. Für die Magdeburgerin ist der Sieg im Zeitfahren damit bereits die zweite WM-Medaille in Shanghai.

Dörnbach holt Silber im Keirin

Sprinter Maximilian Dörnbach hatte zuvor überraschend die Silbermedaille im Keirin gewonnen. Damit standen deutsche Sportlerinnen und Sportler in drei Wettbewerben auf dem Podium.

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Der Erfolg von Pauline Grabosch ordnet sich in eine starke deutsche Medaillenbilanz bei den Titelkämpfen in Shanghai ein. Mit Gold im 1.000-Meter-Zeitfahren, Bronze im Teamsprint und Silber durch Maximilian Dörnbach im Keirin hat das deutsche Team bereits drei Podestplätze gesammelt.

Das 1.000-Meter-Zeitfahren verlangt neben hoher Spitzenleistung auch präzise Renneinteilung. Die Fahrerinnen müssen über die gesamte Distanz ein hohes Tempo halten, ohne die entscheidenden letzten Meter zu früh zu belasten. Graboschs Vorsprung von 0,651 Sekunden auf Hetty van den Wouw und 0,826 Sekunden auf Sofie van Rooijen unterstreicht die enge Konkurrenz.

Erfolg mit Bedeutung für das deutsche Team

Für die 28-jährige Magdeburgerin ist der Titel zugleich die zweite Medaille dieser Weltmeisterschaften. Der Erfolg erweitert damit ihre Bilanz in Shanghai und gibt dem deutschen Sprintbereich nach den ersten Wettbewerben zusätzlichen Rückenwind.

Auch die weiteren deutschen Medaillen zeigen die Breite des Auftritts: Neben Graboschs Gold und dem Teamsprint-Bronze gewann Dörnbach Silber im Keirin. Für die deutschen Starterinnen und Starter bleibt damit die Frage, ob sie in den noch ausstehenden Wettbewerben weitere Podestplätze hinzufügen können.

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