NĂ€chste EnttĂ€uschung: Zverev auch in Shanghai frĂŒh raus
Veröffentlicht am: 06.10.2025 um 15:06 Uhr | dpa.deAlexander Zverev ist beim Masters-Turnier in Shanghai schon in der dritten Runde ausgeschieden. Der Hamburger unterlag dem Franzosen Arthur Rinderknech trotz einer Satz-FĂŒhrung mit 6:4, 3:6, 2:6 und erlebte damit den nĂ€chsten RĂŒckschlag in diesem fĂŒr ihn enttĂ€uschenden Tennisjahr. Nach 2:14 Stunden war die Niederlage des völlig entkrĂ€fteten 28-JĂ€hrigen besiegelt.
Bei schwĂŒlheiĂen Bedingungen in der chinesischen Millionenmetropole hatte der Weltranglistendritte seinen 51 PlĂ€tze weiter hinten eingestuften Gegner nur im ersten Satz im Griff. Danach aber drehte Rinderknech auf und konnte sich phasenweise fĂŒr traumhafte SchlĂ€ge feiern lassen. Der deutsche Olympiasieger von 2021, der seit Wochen ĂŒber RĂŒckenprobleme klagt, verzweifelte dagegen zusehends und baute auch körperlich bei mehr als 30 Grad extrem ab.
Bitteres Déja-vu gegen Rinderknech
Der beste deutsche Tennisspieler erlebte gegen Rinderknech nicht die erste EnttĂ€uschung in diesem Jahr: Er war schon in der ersten Runde von Wimbledon an dem inzwischen 30-JĂ€hrigen gescheitert und hatte danach in bemerkenswerter Art und Weise ĂŒber mentale Probleme geklagt.
Nach einer lĂ€ngeren Pause ging es bei den Masters-1000-Events in Toronto und Cincinnati mit zweimaligen Halbfinal-EinzĂŒgen wieder bergauf. Doch weder bei den US Open (Aus in Runde drei) noch zuletzt in Peking kam Zverev ĂŒber das Viertelfinale hinaus.
Ohne Alcaraz und Sinner: GroĂe Chance verpasst
Und eigentlich hatte er nun in Shanghai wieder eine groĂe Chance auf seinen erst zweiten Turniersieg in diesem Jahr. Der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz aus Spanien verzichtete auf das Hartplatzevent; der an Nummer zwei gesetzte Vorjahressieger Jannik Sinner aus Italien musste bei seinem Drittrunden-Duell wegen einer Oberschenkelblessur aufgeben. Die - auf dem Papier - hĂ€rtesten Rivalen waren also nicht mehr dabei. Aber Zverev konnte das nicht nutzen.
