Wimbledon, Großbritannien

Sinner und Djokovic überstehen ernste Wimbledon-Prüfungen

29.06.2026 - 23:41:13 | dpa.de

Beckham bleibt bis zum Ende auf der Tribüne des Centre Courts von Wimbledon. Der Ex-Fußballstar bekommt bei den ersten Auftritten der Topstars Sinner und Djokovic überraschend viel Spannung geboten.

  • Jannik Sinner kam in der ersten Runde ins Wanken. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa
    Jannik Sinner kam in der ersten Runde ins Wanken. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa
  • Fußball-Legende David Beckham schaute sich Titelverteidiger Jannik Sinner auf dem Centre Court an. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa
    Fußball-Legende David Beckham schaute sich Titelverteidiger Jannik Sinner auf dem Centre Court an. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa
  • Ein Sturz von Jannik Sinner sorgte für einen Schreckmoment. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa
    Ein Sturz von Jannik Sinner sorgte für einen Schreckmoment. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa
  • Der siebenmalige Wimbledonsieger Novak Djokovic zitterte in seinem Auftaktmatch. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa
    Der siebenmalige Wimbledonsieger Novak Djokovic zitterte in seinem Auftaktmatch. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa
Jannik Sinner kam in der ersten Runde ins Wanken. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa Fußball-Legende David Beckham schaute sich Titelverteidiger Jannik Sinner auf dem Centre Court an. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa Ein Sturz von Jannik Sinner sorgte für einen Schreckmoment. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa Der siebenmalige Wimbledonsieger Novak Djokovic zitterte in seinem Auftaktmatch. - Bild: Kin Cheung/AP/dpa

Titelverteidiger Jannik Sinner und Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic haben ihre Auftaktaufgaben in Wimbledon nur mit Zittern überstanden. Der Weltranglisten-Erste Sinner musste nach einem Schreckmoment über fünf Sätze gehen, ehe sein Zweitrunden-Einzug perfekt war. Trotz eines zweimaligen Satz-Rückstands und eines Sturzes setzte sich der Italiener mit 4:6, 6:3, 6:7 (6:8), 6:2, 6:3 gegen Miomir Kecmanovic aus Serbien durch.

Rekord-Grand-Slam-Sieger Djokovic wurde beim 6:4, 5:7, 6:4, 6:4 gegen den Chinesen Wu Yibing ebenfalls auf eine harte Probe gestellt. Der Chinese setzte ihn erheblich unter Druck und zog die Zuschauer auf seine Seite. 

Djokovic vom Niveau überrascht

«Es fühlte sich sehr herausfordernd heute an. Wu verdient einen großen Applaus für diese unglaubliche Leistung», sagte Djokovic. Er sei glücklich, aber nicht gerade frisch, ergänzte er. Mehrfach hatte sich der Serbe während der Partie an den Rücken gefasst, sich gedehnt und gestreckt.

Wu habe ihn mit seinem Level überrascht. «Es fühlte sich nicht wie die erste Runde an», fuhr der siebenmalige Wimbledonsieger vor den Augen des früheren englischen Fußballstars David Beckham fort.

Beckham hatte sich zuvor auch die Erstrundenpartie von Sinner nicht entgehen lassen. Dem Vorjahreschampion drohte nach dem dramatischen Scheitern in Paris zwischenzeitlich auch beim Rasenklassiker ein frühes Aus. Bei den French Open war Sinner bei großer Hitze körperlich eingebrochen und nach 2:0 Sätzen und einem 5:1 im dritten sensationell in der zweiten Runde gescheitert.

Sinner am Boden

Bei deutlich angenehmeren Temperaturen im Londoner Südwesten hatte Sinner gegen einen gut aufspielenden Kecmanovic lange Probleme. Im Tiebreak des dritten Durchgangs wehrte Kecmanovic einen Satzball des Topfavoriten spektakulär ab und brachte Sinner dann mit dem zweiten Satzgewinn in Bedrängnis. Die fehlende Matchpraxis war dem Italiener anzumerken. 

Zuvor erlebte Sinner bei 2:2 im dritten Abschnitt einen Schreckmoment. Der Vorjahreschampion rutschte auf dem Rasen aus, fiel vorn auf die Knie und fasste sich an die Hüfte. Doch der 24-Jährige konnte ohne Behandlungspause weiterspielen.

 

«Ich bin sehr glücklich, dass ich es gedreht habe», sagte Sinner im Siegerinterview. Er sei zu Beginn ein bisschen angespannt gewesen. An seinem Schuh hatte sich derweil ein roter Fleck gebildet, der wie Blut aussah. «Nein, nein, mir geht es gut», beschwichtigte er. Es sehe schlimmer aus, als es ist. Sein nächster Gegner ist Nuno Borges aus Portugal. Djokovic bekommt es nun mit dem früheren Top-Ten-Spieler Stefanos Tsitsipas aus Griechenland zu tun.

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