US Open, Jelena Rybakina

Jelena Rybakina schlÀgt Aryna Sabalenka und holt erstmals US-Open-Titel

Veröffentlicht am: 13.09.2026 um 00:40 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Jelena Rybakina gewinnt erstmals die US Open und stĂ¶ĂŸt Aryna Sabalenka nach fast zwei Jahren von der Spitze der Weltrangliste. Sabalenka verpasst zugleich den historischen dritten Titel in Serie in New York.

  • Jelena Rybakina feiert ihren ersten Titel bei den US Open.  - Bild: Adam Hunger/AP/dpa
    Jelena Rybakina feiert ihren ersten Titel bei den US Open. - Bild: Adam Hunger/AP/dpa
  • Aryna Sabalenka ist frustriert. - Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa
    Aryna Sabalenka ist frustriert. - Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa
  • Schauspieler Brad Pitt verfolgte das Finale auf der TribĂŒne. - Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa
    Schauspieler Brad Pitt verfolgte das Finale auf der TribĂŒne. - Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa
Jelena Rybakina feiert ihren ersten Titel bei den US Open.  - Bild: Adam Hunger/AP/dpa Aryna Sabalenka ist frustriert. - Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa Schauspieler Brad Pitt verfolgte das Finale auf der TribĂŒne. - Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Jelena Rybakina hat erstmals die US Open gewonnen und damit Aryna Sabalenka den dritten Titel in Serie in New York verwehrt.

Rybakina beendet Sabalenkas Serie

Im Finale im Arthur-Ashe-Stadium setzte sich die Kasachin in einem kraftvollen Duell der derzeit besten Tennisspielerinnen mit 6:4, 5:7, 6:2 durch. Die 27-JĂ€hrige wird Sabalenka am Montag nach 99 Wochen in Folge als Weltranglistenerste ablösen und ĂŒbernimmt damit erstmals die Spitze des Rankings. FĂŒr Rybakina ist es der dritte Grand-Slam-Titel ihrer Karriere.

Stars verfolgen das Endspiel in New York

Auf den TribĂŒnen verfolgten zahlreiche internationale ShowgrĂ¶ĂŸen das Match, darunter Schauspieler Brad Pitt, SĂ€ngerin Pink und Paris Hilton. Auch der niederlĂ€ndische Eisschnelllauf-Star Jutta Leerdam und US-Influencer Jake Paul unterstĂŒtzten Sabalenkas Lager. Trotz der prominenten UnterstĂŒtzung leistete sich die Belarussin zu viele unnötige Fehler, um Geschichte zu schreiben: Nur Serena Williams (2012–2014) und Chris Evert (1975–1978) haben bisher drei US-Open-Titel in Serie gewonnen.

NervositÀt und Wendepunkte im Match

Zu Beginn des Endspiels setzten beide Spielerinnen auf ihr gewohnt druckvolles Power-Tennis. Rybakina erspielte sich die ersten Breakchancen, Sabalenka wehrte sie ab und peitschte sich mit einem lautstarken „Let’s Go“ an. Kurz darauf gab die Belarussin ihren Aufschlag mit einem Doppelfehler zum 2:3 ab, schlug den Ball frustriert auf die TribĂŒne und wurde verwarnt. Trotz eigener NervositĂ€t sicherte sich Rybakina nach 44 Minuten den ersten Satz, obwohl sie nur einen kleinen Teil ihrer ersten AufschlĂ€ge ins Feld brachte.

Sabalenka kommt zurĂŒck – Rybakina kontert

Im zweiten Satz suchte Sabalenka unter einem weißen Handtuch kurz Abschottung vom LĂ€rm im Stadion und fand besser ins Spiel. Ihre SchlĂ€ge gewannen an PrĂ€zision, sie agierte variabler und punktete mehrfach mit Stopps, was auch die Stars auf den RĂ€ngen zu Applaus hinriss. Zwar vergab sie beim Stand von 5:4 zunĂ€chst zwei SatzbĂ€lle, konnte den Durchgang spĂ€ter jedoch mit einer harten RĂŒckhand beim Return fĂŒr sich entscheiden.

Entscheidender Satz und finaler Ass

Im dritten Satz blieb Rybakina unbeeindruckt, holte sich frĂŒh das Break und baute den Vorsprung aus. Sabalenka haderte zunehmend mit sich selbst und kommentierte Punktverluste ausfĂŒhrlich, beide Spielerinnen wirkten körperlich leicht angeschlagen. Rybakina behielt dennoch die Übersicht, zog davon und verwandelte ihren Triumph schließlich mit einem Ass zum Titelgewinn bei den US Open.

Neue Nummer eins und verschobene KrÀfteverhÀltnisse

Mit dem Sieg im Finale von New York setzt Jelena Rybakina ein deutliches Zeichen im Frauen-Tennis. Sie gewinnt nicht nur ihren ersten Titel bei den US Open, sondern ĂŒbernimmt zugleich nach fast zwei Jahren die Spitze der Weltrangliste. Damit verschiebt sich das KrĂ€fteverhĂ€ltnis an der Tour: Die bislang dominierende Aryna Sabalenka verliert den Status als BranchenfĂŒhrerin, bleibt aber weiterhin eine zentrale Figur im Kampf um die großen Titel.

Grand-Slam-Bilanz und mentale StÀrke

Rybakina baut ihre Grand-Slam-Bilanz mit dem Erfolg in Flushing Meadows auf insgesamt drei Titel aus. Bereits zu Beginn der Saison hatte sie das Finale der Australian Open gewonnen und damit ihre Konstanz auf höchstem Niveau unterstrichen. AuffÀllig ist, wie sie in New York trotz sichtbarer NervositÀt und phasenweise schwacher Aufschlagquote im entscheidenden dritten Satz die Kontrolle behÀlt. Die Partie zeigt exemplarisch, welchen Stellenwert mentale StabilitÀt und AnpassungsfÀhigkeit in engen Grand-Slam-Endspielen haben.

Historische Dimension und ShowbĂŒhne Tennis

FĂŒr Sabalenka endet der Traum, sich in die kleine historische Gruppe jener Spielerinnen einzureihen, die drei US-Open-Titel in Serie gewinnen konnten. Nur Serena Williams und Chris Evert haben diese Marke im Profitennis bisher erreicht. Dass zahlreiche internationale Stars aus Film, Musik und Social Media das Finale im Arthur Ashe Stadium verfolgten, unterstreicht zugleich den Stellenwert der US Open als globale BĂŒhne. FĂŒr Fans und Vermarkter gewinnt das Duell der beiden stĂ€rksten Spielerinnen zusĂ€tzliche AttraktivitĂ€t: Es ist absehbar, dass Rybakina und Sabalenka auch bei den kommenden Grand-Slam-Turnieren zu den Hauptfavoritinnen zĂ€hlen.

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