DFB-Pokal, Borussia Dortmund

DFB-Pokal: Dortmund empfängt Werder Bremen in zweiter Runde

Veröffentlicht am: 05.09.2026 um 19:16 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Borussia Dortmund trifft in der zweiten Runde des DFB-Pokals zuhause auf Werder Bremen. Auch Bayern München, Schalke 04 und mehrere Underdogs stehen vor reizvollen Aufgaben Ende Oktober.

DFB-Pokal-Auslosung: Dortmund empfängt Bremen
BVB-Fans (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Borussia Dortmund empfängt in der zweiten Runde des DFB-Pokals den Ligakonkurrenten Werder Bremen. Das Bundesliga-Duell geht aus der Auslosung am Samstagabend im Deutschen Sportmuseum in Dortmund hervor.

Topduelle der zweiten Hauptrunde

Der FC Bayern München reist in der 2. Hauptrunde zum Zweitligisten 1. FC Magdeburg. Für den FC Schalke 04, der in der ersten Runde gegen den Viertligisten Hallescher FC erst in der Verlängerung weitergekommen war, führt der Weg zu Dynamo Dresden. Die Begegnungen der zweiten Runde sind für den 27. und 28. Oktober angesetzt.

Bundesliga gegen Außenseiter

Mehrere Bundesligisten treffen auf Klubs aus unteren Ligen. So spielt die SG Sonnenhof Großaspach gegen den FC Augsburg, der SSV Jeddeloh II bekommt es mit Hertha BSC zu tun, und Rot-Weiss Essen erwartet RB Leipzig. Diese Partien bieten den Underdogs die Möglichkeit, im K.o.-Wettbewerb für Überraschungen zu sorgen.

Duelle unter Erst- und Zweitligisten

Weitere interessante Paarungen sind das Duell des 1. FC Köln mit dem 1. FC Union Berlin sowie VfL Bochum gegen den 1. FSV Mainz 05. Der Hamburger SV trifft auf Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach spielt gegen den Karlsruher SC, Holstein Kiel misst sich mit 1899 Hoffenheim und der SC Freiburg mit dem VfL Wolfsburg.

Traditionsvereine und ambitionierte Klubs

Darüber hinaus empfängt Hannover 96 den 1. FC Kaiserslautern, Bayer 04 Leverkusen spielt gegen den 1. FC Nürnberg, und der SC Paderborn 07 trifft auf den VfB Stuttgart. Komplettiert wird die Runde durch das Duell des SV 07 Elversberg mit dem SV Darmstadt 98, in dem beide Klubs auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen.

Die Auslosung der zweiten Runde im DFB-Pokal sorgt traditionell früh in der Saison für zusätzliche Aufmerksamkeit, weil sie die Weichen für mögliche Überraschungen und prestigeträchtige Duelle stellt. Das nun feststehende Bundesliga-Duell zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen gehört zu den klangvollsten Paarungen der Runde und verbindet sportliche Brisanz mit großer Tradition im deutschen Fußball.

Sportliche Bedeutung der Topduelle

Für Borussia Dortmund bedeutet das Heimspiel gegen Bremen eine anspruchsvolle Aufgabe gegen einen etablierten Erstligisten, der im Pokal wiederholt nachgewiesen hat, dass er höher eingeschätzte Gegner ärgern kann. Werder wiederum erhält im Signal-Iduna-Park die Bühne, sich im K.o.-Wettbewerb mit einem Champions-League-Stammgast zu messen und den eigenen Saisonverlauf positiv zu beeinflussen.

Auch die Aufgabe des FC Bayern München beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg ist sportlich interessant: Während Bayern in der Regel als Favorit ins Pokalgeschehen geht, sind Spiele bei ambitionierten Zweitligisten erfahrungsgemäß intensiv und können den Charakter eines frühen Stresstests haben. Schalke 04, nach einem mühsamen Weiterkommen gegen den Hallescher FC, steht bei Dynamo Dresden vor einem emotional aufgeladenen Duell zweier großer Traditionsvereine, in dem die Tagesform und die Kulisse eine besondere Rolle spielen dürften.

Struktur des Wettbewerbs und Chancen für Underdogs

In der zweiten Runde zeigen sich zudem die typischen Muster des Pokalwettbewerbs: Mehrere Partien zwischen Erst- und Zweitligisten sowie Duelle mit Klubs aus unteren Ligen eröffnen Außenseitern die Chance, durch einen Überraschungssieg nationale Aufmerksamkeit zu gewinnen. Paarungen wie SG Sonnenhof Großaspach gegen FC Augsburg, SSV Jeddeloh II gegen Hertha BSC oder Rot-Weiss Essen gegen RB Leipzig unterstreichen, dass auch in diesem Jahr kleinere Vereine die Gelegenheit erhalten, sich gegen finanzstärkere Gegner zu behaupten und ihre Pokalgeschichte fortzuschreiben.

Für die Fans markieren die auf den 27. und 28. Oktober terminierten Spiele einen festen Punkt im Herbstkalender, an dem sich Ligaalltag und K.o.-Spannung überschneiden. Der DFB-Pokal bestätigt damit seine Rolle als Wettbewerb, in dem Favoritenstürze möglich bleiben und in dem jeder Auftritt der Topklubs zugleich Chance und Risiko ist.

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