Fußball-WM

Bundesregierung fordert von Fifa ZugÀnglichkeit der WM

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 16:10 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundesregierung will sich nicht in mögliche PlĂ€ne der Fifa einmischen, Anteile an kĂŒnftigen Fußball-Weltmeisterschaften an Investoren zu verkaufen.

Bundesregierung fordert von Fifa ZugÀnglichkeit der WM
Regierungspressekonferenz am 29.07.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer verwies in der Regierungspressekonferenz am Mittwoch auf die Autonomie des Sports und betonte, Entscheidungen ĂŒber Organisation und Vermarktung internationaler Wettbewerbe lĂ€gen allein in der Verantwortung der SportverbĂ€nde.

Zugleich formulierte er fĂŒr die Bundesregierung aber Erwartungen an die Fifa: Sport habe eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung, sagte Meyer. Trotz wirtschaftlicher Interessen mĂŒsse sichergestellt bleiben, dass große Sportereignisse fĂŒr die Fans zugĂ€nglich bleiben und eine gesellschaftliche sowie verbindende Wirkung erhalten. Entscheidend seien aus Sicht der Bundesregierung die Breitenwirkung, die Bezahlbarkeit und der Zugang zum Sport.

Zu möglichen Auswirkungen eines Investoreneinstiegs auf kĂŒnftige deutsche WM-Bewerbungen oder steuerliche Fragen wollte sich die Bundesregierung nicht Ă€ußern.

FĂŒr die letzte WM in Deutschland hatte die Bundesregierung der Fifa erhebliche SteuerermĂ€ĂŸigungen gewĂ€hrt - doch wenn private Investoren unter den Veranstaltern sind, könnten sich hier nach Ansicht von Experten neue juristische Fragen auftun. Laut Medienberichten erwĂ€gt der DFB, fĂŒr 2038 oder 2042 wieder eine deutsche WM-Bewerbung abzugeben.

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