Rallye, Italien

Rallye Italien Sardinien: ĂŒberraschender WRC2-Heimsieg fĂŒr italienische Ć koda Fabia RS Rally2-Crew

10.06.2025 - 14:20:27 | presseportal.de

Olbia, Italien - â€ș Roberto DaprĂ /Luca Guglielmetti vom Delta Rally Team feiern beim sechsten WM-Lauf der Saison ihren ersten WRC2-Sieg, nachdem die FĂŒhrenden Emil Lindholm/Reeta HĂ€mĂ€lĂ€inen (Ć koda Fabia RS Rally2) ausgeschieden sind

Rallye Italien Sardinien: ĂŒberraschender WRC2-Heimsieg fĂŒr italienische Ć koda Fabia RS Rally2-Crew - Foto: presseportal.de

â€ș Die tschechischen Routiniers Martin Prokop/Michal Ernst (Ć koda Fabia RS Rally2) klettern erneut auf das WRC2-Podium

â€ș FĂŒnf Ć koda Fabia RS Rally2-Crews landen in den Top 10 der WRC2-Wertung

Die letzte Etappe der Rallye Italien Sardinien brachte eine dramatische Wende in der WRC2-Kategorie. Als die ersten drei Fahrer der Klasse nahezu gleichzeitig in Schwierigkeiten gerieten, nutzte die Ć koda Fabia RS Rally2-Crew um Roberto DaprĂ  und Beifahrer Luca Guglielmetti ihre Chance. Mit einem Vorsprung von 5,8 Sekunden sicherte sich das italienische Duo seinen ersten WRC2-Sieg.

Emil Lindholm, der WRC2-Champion von 2022, und Beifahrerin Reeta HĂ€mĂ€lĂ€inen dominierten die Kategorie von Beginn an. Die Finnen ĂŒbernahmen in ihrem von Toksport WRT eingesetzten Ć koda Fabia RS Rally2 bereits nach der ersten PrĂŒfung die FĂŒhrung in der WRC2. Mit vier schnellsten WRC2-Zeiten auf den sechs PrĂŒfungen am Freitag erreichten sie den Abendservice mit einem Vorsprung von 16,3 Sekunden. Nach der ersten Etappe folgte das tschechische Duo Martin Prokop/Michal Ernst im eigenen Ć koda Fabia RS Rally2 auf Platz drei vor dem finnischen Duo Lauri Joona/Samu Vaaleri mit dem Fahrzeug von MS Munaretto. Die spĂ€teren WRC2-Sieger Roberto DaprĂ /Luca Guglielmetti lagen zu diesem Zeitpunkt auf Rang acht.

Am Samstag bauten Emil Lindholm und Reeta HĂ€mĂ€lĂ€inen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Selbst eine defekte Gegensprechanlage konnte das Paar nicht aufhalten – sie schalteten einfach mitten in der PrĂŒfung auf das Backup-System um. „Reeta hat eine starke Stimme, aber nicht stark genug fĂŒr die GerĂ€usche im Auto auf einer SchotterprĂŒfung“, scherzte Emil Lindholm. Am Abend fĂŒhrten Lindholm/HĂ€mĂ€lĂ€inen das WRC2-Klassement an, mehr als eine Minute vor Lauri Joona/Samu Vaaleri.

Yohan Rossel/Arnaud Dunand waren zu diesem Zeitpunkt wegen eines technischen Problems bereits aus dem Rennen um den WRC2-Sieg. Martin Prokop und Michal Ernst verloren unterdessen Zeit, nachdem sie den KĂŒhler ihres Ć koda Fabia RS Rally2 beschĂ€digt hatten, und fielen auf den vierten Rang zurĂŒck. Roberto DaprĂ  und Beifahrer Luca Guglielmetti folgten einen Platz dahinter.

Lindholm/HĂ€mĂ€lĂ€inen waren scheinbar auf dem Weg zu ihrem ersten Rally2-Sieg seit ĂŒber einem Jahr, als das Pech auf der 14. PrĂŒfung nahte: Nach einer Kuppe ĂŒbersteuerte ihr Toksport WRT Ć koda Fabia RS Rally2 in einer Kurve und blieb neben der Strecke stecken. Obwohl ihr Fahrzeug dabei kaum beschĂ€digt wurde, war die Rallye fĂŒr sie vorbei.

Ein weiteres finnisches Ć koda Duo erbte somit die WRC2-Spitze. Zwei PrĂŒfungen vor Schluss lagen Lauri Joona und Beifahrer Samu Vaaleri mit etwas mehr als zehn Sekunden Vorsprung vor Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak. Doch das war noch nicht das Ende der Dramen: Eine PrĂŒfung spĂ€ter erlitten beide Teams je einen Reifenschaden. Als neue Spitzenreiter etablierten sich nunmehr Roberto DaprĂ /Luca Guglielmetti, die weniger als fĂŒnf Sekunden vor Kajetanowicz/Szczepaniak und Martin Prokop/Michal Ernst lagen.

Damit nicht genug: Auf der finalen Power Stage drehte sich der Delta Rally Team Ć koda Fabia RS Rally2. Roberto DaprĂ  am Steuer behielt aber die Nerven und fuhr trotzdem eine noch schnellere Zeit als seine beiden Verfolger. „Ich bin wirklich stolz auf mich und mein ganzes Team, dass wir unsere erste Rallye hier gewonnen haben – das ist unglaublich“, strahlte der 24-jĂ€hrige, von ACI Italia unterstĂŒtzte Youngster.“ Wenn die Dinge gut laufen und man gute Leute um sich herum hat, dann kommt das Ergebnis von selbst, wenn es kommen muss. Genau das ist uns hier passiert.“

Martin Prokop und Michal Ernst komplettierten das WRC2-Podium als Dritte. Lauri Joona und Co-Pilot Samu Vaaleri kamen schließlich als Sechste in der Kategorie ins Ziel. Ebenfalls in den WRC2-Top-10 landeten die Ơkoda Crews Robert Virves/Jakko Viilo aus Estland auf Platz sieben und die Italiener Giovanni Trentin/Pietro Elia Ometto auf Rang neun.

Die WRC2-Sieger Roberto DaprĂ /Luca Guglielmetti belegten auch in der WRC2-Challenger-Wertung den ersten Platz. Zudem ging der Sieg im WRC Masters Cup an eine weitere Ć koda Crew, den Mexikaner Miguel Granados und seinen spanischen Co-Piloten Marc MartĂ­.

Nach den rauen SchotterprĂŒfungen von Sardinien wartet ein weiterer Austragungsort mit ausgesprochen hartem Schotter auf die WRC2-Crews. Der nĂ€chste Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft ist die Akropolis Rally in Griechenland, die vom 26. bis 29. Juni 2025 stattfindet.

Nummer der Rallye: 6

Die Ć koda Crew Emil Lindholm/Reeta HĂ€mĂ€lĂ€inen erzielte mehr Bestzeiten als alle anderen WRC2-Teilnehmer. Die Finnen gewannen sechs der 16 WertungsprĂŒfungen der Italien-Rallye.

Rallye Italien Sardinien (ITA), 6. bis 8. Juni 2025, Ergebnis WRC2

1. Roberto DaprĂ /Luca Guglielmetti (ITA/ITA), Ć koda Fabia RS Rally2, 3:46:39,8 Stunden

2. Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (POL/POL), Toyota GR Yaris Rally2, +5,8 Sekunden

3. Martin Prokop/Michal Ernst (CZE/CZE), Ć koda Fabia RS Rally2, +10,9 Sekunden

4. Jan Solans/Rodrigo Sanjuan (ESP/ESP), Toyota GR Yaris Rally2, +45,3 Sekunden

5. Romet JĂŒrgenson/Siim Oja (EST/EST), Ford Fiesta Rally2, +53,5 Sekunden

6. Lauri Joona/Samu Vaaleri (FIN/FIN), Ć koda Fabia RS Rally2, +58,5 Sekunden

Gesamtwertung WRC2/Fahrer (nach sechs von 14 Rallyes)

1. Yohan Rossel (FRA), Citroën, 67 Punkte

2. Oliver Solberg (SWE), Toyota, 60 Punkte

3. Roberto DaprĂ  (ITA), Ć koda, 49 Punkte

4. Gus Greensmith (GBR), Ć koda, 40 Punkte

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