Gesellschaft, TV-Ausblick

3sat: NANO Doku: Immer mehr Wut und NANO Talk: Neues Sprechen

19.02.2026 - 15:04:16 | presseportal.de

Mainz - Aggression und Ärger im Alltag nehmen zu. Werden wir zur Wutgesellschaft? Mit dieser Frage beschĂ€ftigt sich die NANO Doku "Immer mehr Wut – Warum sind wir so aggressiv" am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 20.15 Uhr in 3sat. Die NANO Doku untersucht die Ursachen der steigenden Gereiztheit und zeigt, wie wir lernen können, unsere Impulse zu kontrollieren. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Stephanie Rohde im "NANO Talk" mit ihren GĂ€sten ĂŒber das Thema "Neues Sprechen. Wie uns unsere Sprache verrĂ€t". Die "NANO Doku" ist ab Donnerstag, 19. Januar 2026, in der 3satMediathek zu sehen und dort auch als zweiteilige Doku-Reihe "Kraft der Wut" verfĂŒgbar.

3sat: NANO Doku: Immer mehr Wut und NANO Talk: Neues Sprechen - Foto: presseportal.de
3sat: "NANO Doku: Immer mehr Wut" und "NANO Talk: Neues Sprechen" - Foto: presseportal.de

Wenn Wut zur gesellschaftlichen Norm wird

Laut Umfragen berichten 84 Prozent der Befragten von einer zunehmenden Verrohung und hĂ€ufiger eskalierenden Konflikten ? sei es im Straßenverkehr oder online. Wut kann zerstören, aber auch mobilisieren und MissstĂ€nde sichtbar machen. Doch was passiert, wenn Wut zur gesellschaftlichen Norm wird? Forschungen aus Psychologie, Neurobiologie und Soziologie zeigen, warum Menschen unterschiedlich auf Ärger reagieren, welche Rolle bestimmte Hirnareale spielen und dass Kinder Impulskontrolle erst erlernen mĂŒssen. Die "NANO Doku" begleitet PolizeikrĂ€fte im Einsatz, eine Schulklasse bei dem Projekt "Faustlos" zur Impulskontrolle und testet Methoden, wie sich Wut wirksam abbauen lĂ€sst.

Die Macht der Sprache

Sprache ist mehr als ein Kommunikationsmittel: Sie prĂ€gt unsere Wahrnehmung und beeinflusst unser Handeln – besonders in Krisenzeiten. Worte transportieren nicht nur Informationen, sie lösen auch Prozesse im Gehirn aus. Sie können Empathie fördern, aber auch Vorurteile und Aggression verstĂ€rken. Wiederholte sprachliche Reize können sogar die Struktur des Gehirns verĂ€ndern. Damit ist Sprache nicht nur Ausdruck des Denkens, sondern ein wichtiger Faktor unserer kognitiven Entwicklung. Dieser "Framing-Effekt" wird gezielt genutzt ? etwa in der Werbung, um Konsum zu steuern, oder in der Politik, um Stimmungen zu beeinflussen. Warum in einer Welt allgegenwĂ€rtiger Kommunikation das Wissen um die Macht der Sprache immer wichtiger wird, darĂŒber spricht Moderatorin Stephanie Rohde im "NANO Talk" mit ihren GĂ€sten: Lea Dohm, Psychologin und Psychotherapeutin, Nicole Gotzner, Psycho-Neurolinguistin, sowie Franca Parianen, Neurowissenschaftlerin und Science-Slammerin.

Pressekontakt:

Zweites Deutsches Fernsehen
HA Kommunikation/3sat Presse
Telefon: +49 - (0)6131 - 70-12108

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