Andrea Kiewel startet Instagram für neue ProSieben-Show
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 08:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWSKiewels digitale Premiere für ProSieben
- Andrea Kiewel eröffnete für die Show erstmals einen eigenen Instagram-Account.
- Zu Beginn folgten ihr nach ihrer Aussage zwölf Nutzerinnen und Nutzer.
- Influencerin Maren Wolf und Model Betty Taube gaben ihr Tipps für den Einstieg.
Andrea Kiewel startet für ProSieben bei Instagram
Andrea Kiewel hat für die neue ProSieben-Show «Catch Us. Die Jagd durch Europa» erstmals intensiv soziale Medien genutzt und dafür einen Instagram-Account eröffnet. Die 61-Jährige sagte der Deutschen Presse-Agentur in Mainz, für sie habe sich dadurch eine völlig neue Welt aufgetan.
In der kommenden Woche flüchtet Kiewel an drei Abenden als eines von mehreren prominenten Targets vor Jägern. Die Sendung ist für den 10., 11. und 12. November angekündigt.
Aufgaben und falsche Fährten
Die Targets müssen bestimmte Aufgaben lösen und können falsche Fährten für ihre Verfolger legen. Dabei soll auch eine Community in sozialen Medien helfen.
Kiewel berichtete, sie habe für das Format einen Instagram-Account eröffnet und zu Beginn zwölf Follower gehabt. Nach eigener Aussage habe sie zunächst vieles falsch gemacht und sich von Influencerin Maren Wolf sowie Model Betty Taube beraten lassen.
Erste Schritte mit Unterstützung
Inzwischen habe sie etwas Gefallen an Instagram gefunden, den persönlichen Mehrwert aber noch nicht verstanden. Ihre Söhne hätten darüber gelacht und den Einstieg unter anderem mit ihren Fortschritten beim Online-Banking verglichen.
Die Sendung verbindet eine klassische Verfolgungs- und Spielshow mit digitaler Publikumsbeteiligung. Für die prominenten Targets bedeutet das, dass soziale Netzwerke nicht nur der Bewerbung dienen, sondern innerhalb des Formats als Werkzeug für Hinweise, Ablenkungsmanöver und die Kommunikation mit einer Community eingesetzt werden.
Andrea Kiewels Einstieg bei Instagram steht dabei beispielhaft für den Wandel im Fernsehen. Moderatoren mit langer Erfahrung aus linearen Formaten sollen zunehmend auch dort sichtbar sein, wo jüngere Zielgruppen Inhalte, Reaktionen und Zusatzinformationen konsumieren. Der Schritt kann Reichweite schaffen, verlangt aber zugleich einen anderen Umgang mit Öffentlichkeit, persönlicher Inszenierung und kurzfristiger Kommunikation.
Digitale Rolle neben dem Fernsehformat
Für Zuschauerinnen und Zuschauer dürfte die Verbindung von Sendung und sozialen Medien vor allem die zeitliche Bindung an das Programm verstärken: Hinweise können außerhalb der eigentlichen Ausstrahlung entstehen, während die Community stärker in den Verlauf einbezogen wird. Zugleich bleibt offen, wie groß der tatsächliche Mehrwert der Plattform für Kiewel persönlich sein wird. Ihre Äußerungen zeigen, dass die berufliche Nutzung sozialer Medien nicht automatisch mit privater Begeisterung gleichzusetzen ist.
