Sonne, Strand und 3000 Jahre Geschichte
17.04.2026 - 12:30:00 | pressetext.deAntalya - Branchenstudien zufolge wird der globale Markt für Kulturreisen bis 2033 von 525 auf 940 Milliarden US-Dollar anwachsen. Einen großen Beitrag dazu liefert auch der Mittelmeerraum – die antiken Städten der Hethiter, Ägypter, Griechen, Kartharger und Römer. Der türkische Badeort Antalya rüstet sich bereits für den Ansturm der touristischen "Grabritter", künftiger Besucher antiker Kultstätten und Heiligtümer. Heritage Tourism Market (2026 - 2033) ( https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/heritage-tourism-market-report )
Die Tourismus-Hauptstadt an der Türkischen Riviera gilt als bemerkenswertes Tor zur Vergangenheit. Im Schnittpunkt der antiken Provinzen Lykien, Pamphylien und Pisidien bietet Antalya eine Reise durch die Geschichte, die geprägt ist von unermesslichen archäologischen Schätzen, gigantischen Amphietheatern und kunstvollen Marmortempeln. Antalya ist daher zurecht eines der größten Freilichtmuseen der Antike.
Legenden des Westens
Die Reise durch die Geschichte kann im Zentrum Lykiens beginnen – in der antiken Hauptstadt Xanthos – und dem Leeton, einem Kultort und antiken Heiligtum, dessen Inschriften Schlüssel zur Entzifferung der lykischen Sprache waren, und das daher zurecht zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben wurde. Nur 15 Kilometer entfernt liegt Patara, das administrative Zentrum des Lykischen Bundes und Geburtsort des Heiligen Nikolaus.
Neben seinen atemberaubenden Sehenswürdigkeiten beherbergt Patara das Bouleuterion, das als Versammlungsort des Lykischen Bundes gilt – ein frühes Beispiel repräsentativer Demokratie aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Der Ort verfügt zudem über einen kolossalen Leuchtturm, der seine historische Bedeutung unterstreicht. Neben den antiken Bauten besticht Patara auch durch seinen 18 Kilometer langen Strand und seine ausgedehnten Dünen.
Nicht weit davon entfernt liegt das lykische Handelszentrum Myra, das mit seinen in den Fels gehauenen Gräbern und kunstvollen Reliefs fasziniert. Es ist aber auch der Bischofssitz des Heiligen Nikolaus, der hier in der nach ihm benannten St.-Nikolaus-Kirche im 3. und 4. Jahrhundert nach Christus zahlreiche Wunder vollbracht haben soll.
Schätze des Ostens
Etwas weiter im Osten liegt Perge, eine der am besten erhaltenen antiken Städte des Mittelmeerraums, mit ihren Säulenstraßen, Wachtürmen und Toren, römischen Thermen, Agoras, einem prächtigen Theater und einem 234 Meter langem Stadion, das einst bis zu 12.000 Zuschauern Platz bot. Bekannt für ihre kunstvollen römischen Skulpturen und die besondere Rolle der Frauen in der Verwaltung, ist diese traditionsreiche Hauptstadt Pamphyliens auch heute noch ein wichtiger Zwischenstopp auf dem historischen "Paulusweg".
Hinweis: Durch die Initiative "Nachtmuseen" sind viele der Museen Antalyas bis 22 Uhr geöffnet. Darüber hinaus sind die alten Städte von Perge und Myra und das Archäologische Museum Side bis 21 Uhr für Besucher zugänglich. Mehr Fotos im TGA-Fotoalbum ( https://docs.tga.gov.tr/8xtftfv0 ).
(Ende)
Aussender: Temmel, Seywald & Partner Ansprechpartner: Dr. Wilfried Seywald Tel.: +43 699 18 11 4006 E-Mail: seywald@tsp.at Website: goturkiye.com/de-de
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