Psychologie, Soziales

Streit oder RĂŒckzug: Jonathan Makkonen und Janine Förster von Das Relationship verraten, warum Paare immer in denselben Mustern feststecken

15.04.2026 - 08:27:32 | presseportal.de

Aßlar - Wo in vielen Partnerschaften zunĂ€chst Verliebtheit und NĂ€he dominieren, stehen irgendwann nur noch Termine, To-dos und zunehmende Distanz im Vordergrund. Dabei ist es nicht der Mangel an Liebe, der Beziehungen langfristig zermĂŒrbt, sondern vielmehr das Fehlen von Werkzeugen zur Konfliktlösung. Doch was steckt hinter den immer gleichen Streitmustern und wie lĂ€sst sich dieser Kreislauf endlich durchbrechen?

Streit oder RĂŒckzug: Jonathan Makkonen und Janine Förster von Das Relationship verraten, warum Paare immer in denselben Mustern feststecken - Foto: presseportal.de

Beruflicher Stress, familiĂ€re Verpflichtungen, volle Kalender: Plötzlich drehen sich GesprĂ€che nur noch um Termine und Aufgaben, nicht mehr um GefĂŒhle oder echte Verbindung. Was einst eine emotionale Partnerschaft war, wird schleichend zum Organisationsteam. BedĂŒrfnisse bleiben unausgesprochen, MissverstĂ€ndnisse hĂ€ufen sich, und irgendwann entsteht ein Muster, das sich immer wieder wiederholt: Ein Partner kritisiert, macht VorwĂŒrfe – der andere zieht sich zurĂŒck, schweigt, meidet den Konflikt. Dieses Zusammenspiel aus Angriff und RĂŒckzug löst keine Probleme, es verstĂ€rkt sie. Jeder Streit, der nicht wirklich ausgetragen wird, hinterlĂ€sst dabei eine emotionale Verletzung. Diese Verletzungen summieren sich, bis die Distanz zwischen zwei Menschen so groß geworden ist, dass sie kaum noch zueinanderfinden. „Wer nicht versteht, warum er immer wieder in denselben Mustern landet, wird sie auch in der nĂ€chsten Beziehung wiederholen. Denn die Muster kommen nicht vom Partner, sie kommen von innen“, erklĂ€rt Jonathan Makkonen von Das Relationship.

„Das Tragische ist: Die meisten Paare suchen erst dann Hilfe, wenn der Schaden bereits so groß ist, dass eine Trennung unmittelbar droht. Dabei wĂ€re frĂŒhes Handeln so viel wirksamer“, ergĂ€nzt Janine Förster. Genau hier setzen Jonathan Makkonen und Janine Förster an: Der SozialpĂ€dagoge bringt ĂŒber zwölf Jahre Erfahrung in der Jugendhilfe mit. Janine Förster ist systemische Therapeutin und SozialpĂ€dagogin mit mehr als 24 Jahren Berufserfahrung. In ihrer gemeinsamen Praxis erlebten beide immer wieder dasselbe: Familien und Paare, deren Konflikte so weit eskaliert waren, dass staatliche Eingriffe drohten oder bereits erfolgten. Diese Erfahrung fĂŒhrte 2019 zur GrĂŒndung von Das Relationship. Seither verfolgen sie ein Ziel: bindungsorientiertes Wissen und systemische Methoden fĂŒr Paare zugĂ€nglich zu machen, bevor Beziehungen dauerhaft Schaden nehmen. Wie das konkret gelingt, zeigen sie anhand ihres strukturierten Drei-Phasen-Modells.

Warum Paare immer wieder in dieselben Fallen tappen

Bevor VerĂ€nderung möglich ist, braucht es Verstehen. Wer nicht weiß, warum er in Konflikten so reagiert, wie er reagiert, wird sein Verhalten nicht dauerhaft verĂ€ndern können. Genau deshalb beginnt die Arbeit mit Das Relationship nicht mit Kommunikationstipps oder Streitregeln, sondern mit einer grĂŒndlichen Analyse der Beziehungsdynamik. In der entsprechende Explorationsphase wird systematisch sichtbar gemacht, welche Muster in der Partnerschaft ablaufen, wann sie ausgelöst werden und woher sie stammen.

Ein zentrales Werkzeug dabei ist das Genogramm – eine grafische Darstellung von Familienstrukturen und Beziehungsmustern ĂŒber mehrere Generationen hinweg. Es macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: wie Verhaltensweisen, Konfliktstrategien und emotionale PrĂ€gungen von einer Generation zur nĂ€chsten weitergegeben werden. Paare erkennen in dieser Phase, dass viele ihrer heftigsten Reaktionen gar nicht durch den aktuellen Partner ausgelöst werden, sondern durch alte, tief verankerte Erfahrungen. „Wenn zwei Menschen verstehen, dass sie nicht auf den anderen reagieren, sondern auf ihr eigenes inneres Erleben, verĂ€ndert sich der Blick auf den Konflikt grundlegend und Schuldzuweisungen verlieren ihre Kraft“, verrĂ€t Jonathan Makkonen. Dieses gemeinsame VerstĂ€ndnis fĂŒr emotionale Trigger, also spezifische Auslöser fĂŒr intensive emotionale Reaktionen, und automatische Verhaltensmuster bildet das Fundament fĂŒr alles, was folgt.

Konkrete Werkzeuge fĂŒr den Alltag

Doch auch Wissen allein verĂ€ndert nichts. ZusĂ€tzlich braucht es Übung, Wiederholung und Methoden, die im Alltag tatsĂ€chlich funktionieren. In der Arbeitsphase des Drei-Phasen-Modells werden genau diese Werkzeuge vermittelt und trainiert. Im Mittelpunkt steht zunĂ€chst die Emotionsregulation: Paare lernen, ihre eigenen GefĂŒhle differenziert wahrzunehmen, einzuordnen und in Konfliktsituationen bewusst zu steuern, statt impulsiv zu reagieren. Parallel dazu wird Kommunikation durch den Einsatz von Ich-Botschaften, bei denen eigene GefĂŒhle und BedĂŒrfnisse formuliert werden, ohne den Partner anzugreifen oder zu beschuldigen, neu erlernt.

ErgĂ€nzt wird das durch aktives Zuhören und das sogenannte Spiegeln: Ein Partner gibt das Gehörte in eigenen Worten wieder, um sicherzustellen, dass Inhalte wirklich verstanden wurden und MissverstĂ€ndnisse gar nicht erst entstehen. Zwischen den Sitzungen erhalten Paare zudem konkrete Aufgaben, die sie im Alltag umsetzen. Deren Ergebnisse werden in der nĂ€chsten Sitzung gemeinsam reflektiert. „VerĂ€nderung entsteht nicht im GesprĂ€ch mit uns, sondern im Alltag. Deshalb ist die praktische Umsetzung zwischen den Sitzungen genauso wichtig wie die Sitzungen selbst“, betont Janine Förster von Das Relationship. „So werden neue Verhaltensweisen nicht nur verstanden, sondern wirklich verankert.“

Wenn neue Muster auch unter Druck halten

Das Erlernen neuer Verhaltensweisen ist dabei eine Sache. Sie auch dann aufrechtzuerhalten, wenn der Alltag stressig wird und alte Muster wieder an die OberflĂ€che drĂ€ngen, ist eine andere. Genau hier setzt die Stabilisierungsphase an: In diesem letzten Abschnitt des Drei-Phasen-Modells geht es darum, die neu erlernten Kommunikations- und Verhaltensmuster so zu festigen, dass sie auch in belastenden Situationen stabil bleiben. DafĂŒr werden zunĂ€chst potenzielle RĂŒckfallrisiken identifiziert: Welche Situationen könnten dazu fĂŒhren, dass alte Konfliktmuster wieder auftauchen? Und was kann das Paar in genau diesen Momenten konkret tun, um nicht in alte Reaktionen zurĂŒckzufallen?

FĂŒr jedes dieser Szenarien werden individuelle Strategien entwickelt. Das ĂŒbergeordnete Ziel ist dabei klar: Paare sollen am Ende in der Lage sein, Konflikte eigenstĂ€ndig und konstruktiv zu lösen, ohne dauerhaft auf externe UnterstĂŒtzung angewiesen zu sein. „Wir wollen nicht, dass Paare uns brauchen. Wir wollen, dass sie sich selbst befĂ€higen, ihre Beziehung eigenstĂ€ndig weiterzuentwickeln“, fasst Jonathan Makkonen zusammen.

Fazit: Eine Beziehung, die wirklich trÀgt

Wer die drei Phasen durchlĂ€uft, erlebt grundsĂ€tzlich konkrete VerĂ€nderungen: Konflikte eskalieren seltener, weil beide Partner frĂŒher anders reagieren. Die Kommunikation wird klarer und weniger von VorwĂŒrfen geprĂ€gt. Das gegenseitige VerstĂ€ndnis wĂ€chst, weil beide die HintergrĂŒnde der Reaktionen des anderen kennen. Und die emotionale NĂ€he, die im Alltag so leicht verloren geht, kann wieder aufgebaut werden. Doch die Wirkung reicht noch weiter: Wer transgenerationale Muster durchbricht, verĂ€ndert nicht nur die eigene Beziehung, sondern verhindert auch, dass Kinder dieselben Muster ĂŒbernehmen und in ihre eigenen spĂ€teren Beziehungen tragen. Ohne gezielte VerĂ€nderung hingegen bleibt das Risiko bestehen: Konflikte eskalieren weiter oder werden dauerhaft vermieden, emotionale Distanz wĂ€chst, und dieselben Dynamiken tauchen in der nĂ€chsten Beziehung wieder auf.

Sie wollen sich aus festgefahrenen Mustern befreien und in Ihren familiĂ€ren Beziehungen glĂŒcklicher werden? Dann melden Sie sich jetzt bei Jonathan Makkonen und Janine Förster von Das Relationship und vereinbaren Sie ein kostenloses ErstgesprĂ€ch!

Pressekontakt:

Das Relationship Jonathan Makkonen und Janine Förster Coaching GbR
E-Mail: info@dasrelationship.com
Web: https://dasrelationship.com

Original-Content von: Das Relationship Jonathan Makkonen und Janine Förster Coaching GbR ĂŒbermittelt durch news aktuell

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