Mehr Gesundheitskompetenz, bitte! / Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, sich zu Gesundheitsthemen zu informieren / Was beim Weg durch den Info-Dschungel hilft
01.10.2025 - 08:00:18 | presseportal.de
Gesundheitsrecherche per Google & Co.
Viele haben Probleme im Umgang mit Gesundheitsinformationen, wie eine Untersuchung der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen (TUM) in Zusammenarbeit mit der "Apotheken Umschau" zeigt. Mehr als drei Viertel der Befragten haben demnach Probleme im Umgang mit Gesundheitsinformationen. Sie tun sich schwer damit, diese gezielt zu finden, sie richtig zu verstehen, kritisch zu bewerten und korrekt anzuwenden - FĂ€higkeiten, die die sogenannte Gesundheitskompetenz beschreiben.
Wer sich mit seinen Fragen nicht direkt an HausĂ€rztin, Hausarzt oder Apotheke wenden möchte, versucht sein GlĂŒck hĂ€ufig bei Google & Co. Die Suche nach einer passenden Antwort kann allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen, immer wieder kommt man auf fragwĂŒrdige Webseiten, die eher einer Verkaufsplattform Ă€hneln. Dann hilft ein Blick ins Impressum: Dort stehen die Herausgeber, deren Namen und Ruf sich ĂŒberprĂŒfen lassen. Tipp: Einen ersten Ăberblick im Netz liefern beispielsweise das Portal gesundheitsinformation.de oder die Stiftung Gesundheitswissen.
Der KI die richtigen Fragen stellen
Neben renommierten Organisationen wie dem Robert-Koch-Institut (RKI) oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es Anlaufstellen fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten, etwa die Deutsche Herzstiftung, die Deutsche Diabetes Gesellschaft oder den Krebsinformationsdienst (KID). Auch Gesundheitsmedien spielen eine wichtige Rolle: Wissenschaftsredaktionen liefern meist fundierte Berichterstattung zu Medizin- und Gesundheitsthemen. Neben der "Apotheken Umschau" trifft das auch auf Medien und Formate wie die "Tagesschau", die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die SĂŒddeutsche Zeitung oder den Deutschlandfunk zu.
Kaum abschĂ€tzen lassen sich bisher die Auswirkungen von kĂŒnstlicher Intelligenz (KI) auf die Gesundheitskompetenz der Menschen. Prof. Dr. Viviane Scherenberg, Expertin fĂŒr Gesundheitsförderung an der Apollon Hochschule Bremen, rĂ€t, der KI die richtigen Fragen zu stellen: Wer ist der Autor eines Berichts? Hat er Gesundheitskompetenz? Gibt es gute Quellen fĂŒr die Informationen, zum Beispiel aktuelle wissenschaftliche Studien? "KI kann Inhalte mit medizinischen Leitlinien oder Fachquellen abgleichen, verdĂ€chtige Formulierungen markieren, auf fehlende Evidenz hinweisen oder verlĂ€sslichere Quellen vorschlagen", erklĂ€rt Scherenberg. "Aber KI bietet keine Garantie fĂŒr korrekte Ergebnisse. Als Werkzeug zur UnterstĂŒtzung des eigenen Urteils ist sie gut nutzbar, nicht als Ersatz dafĂŒr."
Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 10A/2025 ist aktuell in den meisten Apotheken erhÀltlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook, Instagram und YouTube.
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