Das kleine Fernsehspiel im ZDF: vier neue Filme mit dokumentarischem Blick
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 11:18 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS"Formen moderner Erschöpfung" (Deutschland 2025)
Zwei Menschen, beide in der Mitte ihres Lebens und erschöpft vom Alltag, begegnen sich in einem traditionsreichen Sanatorium. Schon Generationen von Menschen, die unter Ăberlastung und Schwermut litten, haben hier Hilfe gesucht. In "Formen moderner Erschöpfung"bewegt sich Regisseur Sascha Hilpert zwischen fiktionalen und dokumentarischen Elementen â und fĂ€ngt den Mikrokosmos einer auĂergewöhnlichen psychosomatischen Klinik ein. Zu sehen ist der dokumentarische Spielfilm anlĂ€sslich des Welttags fĂŒr psychische Gesundheit ab Samstag, 10. Oktober 2026, im ZDF-Streaming-Portal und am Montag, 2. November 2026, um 0.15 Uhr im ZDF.
"Was an Empfindsamkeit bleibt" (Deutschland 2026)
Vierzehn Jahre nachdem sie als SchĂŒlerin einen versuchten Femizid ĂŒberlebt hat, widmet sich Filmemacherin Daniela Magnani HĂŒller den Ereignissen, die dieser Tat vorangingen, und spricht mit Menschen, die sie bei der Aufarbeitung begleitet haben. Aus einer beeindruckenden Distanz heraus befragt sie in "Was an Empfindsamkeit bleibt" unter anderem eine MitschĂŒlerin, eine Lehrerin und die Kommissarin, die damals ermittelte. Unerschrocken und humorvoll beschreibt die Filmemacherin, wie das Trauma ihr Leben noch heute begleitet. Zu sehen ab Freitag, 16. Oktober 2026, im ZDF-Streaming-Portal und am Montag, 19. Oktober 2026, um 0.05 Uhr im ZDF.
"Schwarze HĂ€user" (Deutschland 2026)
Der Dokumentarfilm "Schwarze HĂ€user" beschĂ€ftigt sich mit den traumatischen Folgen der Kinderverschickung â einer ĂŒber Jahrzehnte gĂ€ngigen Praxis, bei der Millionen Kinder aus Deutschland fĂŒr Wochen oder Monate in Erholungsheime geschickt wurden. Statt FĂŒrsorge erwarteten viele von ihnen dort DemĂŒtigung, Zwangsmedikation und systematische Gewalt. Die Folgen wirken bis heute nach: Zahlreiche Menschen leiden auch Jahrzehnte spĂ€ter noch unter den ihnen zugefĂŒgten Traumata. Zu sehen ab Freitag, 6. November 2026, im ZDF-Streaming-Portal und am Montag, 9. November 2026, um 0.05 Uhr im ZDF.
"Die zÀrtliche Revolution" (Deutschland 2025)
WĂ€hrend ihrer Recherchereise zum Thema FĂŒrsorge erhĂ€lt die Regisseurin Annelie Boro? die Nachricht vom Suizid ihrer Mitbewohnerin. Danach steht das Leben erst einmal still. Fragen um die prekĂ€re Pflegesituation in Deutschland werden drĂ€ngender. Warum erhalten Menschen nicht die Hilfe, die sie brauchen, und warum wird denen, die Hilfe leisten, so wenig UnterstĂŒtzung geboten? In "Die zĂ€rtliche Revolution" lĂ€sst die Filmemacherin Menschen mit Behinderung und Pfleger zu Wort kommen, die von den HĂŒrden und Hoffnungen ihres Alltags erzĂ€hlen. Zu sehen ab Freitag, 4. Dezember 2026, im ZDF-Streaming-Portal und am Montag, 7. Dezember 2026, um 0.10 Uhr im ZDF.
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Weitere Informationen
- Hier finden Sie eine ausfĂŒhrliche Presseinformation zu den vier Filmen.
- FĂŒr akkreditierte Journalistinnen und Journalisten stehen die beiden Filme "Formen moderner Erschöpfung" und "Was an Empfindsamkeit bleibt" als Presse-Preview (nach Log-in) zur VerfĂŒgung.
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